• Meine Oma ist auf Facebook!

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    Natürlich gibt es sie: Die im Web surfenden Omas und Opas, denn sonst würde sich eine Großeltern-Seite wie diese erübrigen. Wenn die Enkelkinder selbst bereits in dem Alter sind, dass sie Zugang zum Internet haben, dann lässt es sich prima auf diesem Weg miteinander Kontakt halten.

    Online-Kontakte mit den Enkeln pflegen

    Großeltern im Social Network
    Den Kids von heute sagt man nach, dass sie sich in so genannten Social Networks, sozialen Netzwerken des Internets, prima auskennen und ihre Bekanntschaften dort ausgiebig pflegen. Sind Ihre Enkel auch bei meinvz.de, facebook.de oder wer-kennt-wen.de aktiv? Dann haben Sie nun Möglichkeit, den Kontakt zur jungen Generation in der digitalen Welt auszubauen. Dabei ist es egal, ob ihre Enkel nun weit entfernt oder in derselben Straße wohnen: Wenn die Kinder und Jugendlichen im Internet mit ihren Freunden kommunizieren, lässt dies immer ein Törchen für Sie offen.

    Ausspionieren auf Facebook? Besser nicht!
    Bevor Sie in Betracht ziehen, sich bei einem der Social Networks anzumelden und ihrem Enkelkind eine Freundschaftsanfrage senden, bedenken sie eines: Nutzen Sie diese Möglichkeit niemals, um den jungen Menschen zu kontrollieren. Wenn Sie im Laufe Ihrer digitalen Kommunikation sehen, dass ihr Enkel Hilfe braucht, dann wenden Sie sich zuerst im vertraulichen Gespräch an ihr Enkelkind und versuchen Sie, mit ihm gemeinsam Lösungen zu finden.

    Vorsicht bei Facebook und Co.
    Wenn Sie den Austausch über soziale Netzwerke suchen, dann sollten Sie sich stets bewusst sein, dass es hier auch um Ihre persönliche Daten geht. Vor allem das beliebte Netzwerk „Facebook“ ist dafür bekannt, alle eingegebenen Daten zu speichern, zu verknüpfen und auszuwerten. Überlegen Sie sich also gründlich vorher, was Sie dort preisgeben möchten. Niemand zwingt Sie beispielsweise, Ihren vollständigen Namen anzugeben oder ihre Adresse und Handynummer einzutragen. Lassen Sie einfach die Daten weg, die ohnehin niemanden etwas angehen. Beschäftigen Sie sich außerdem mit den Einstellungsmöglichkeiten der jeweiligen Plattform: Sie können bestimmen, welche Informationen nur Ihre Freunde sehen dürfen und was die ganze Online-Welt erfahren darf. Wahrscheinlich bevorzugen Sie eher etwas Privatsphäre, darum investieren Sie genügend Zeit in die Einstellungen.

    Wie funktionieren Facebook und Co?
    Bei den bereits genannten drei Plattformen ist die Anmeldung nach heutigem Stand kostenlos. Lesen Sie sich aber trotzdem gründlich die allgemeinen Geschäftsbedingungen durch, damit Sie wissen, worauf Sie sich genau einlassen. Sind Sie erst einmal angemeldet, dann können Sie sich ein „Profil“ erstellen, das wie eine Visitenkarte funktioniert: Laden Sie ein Profilbild hoch (das muss nicht unbedingt ein Foto von Ihnen sein), tragen Sie die Daten ein, die Sie preisgeben möchten. Im nächsten Schritt können Sie dann Freundschaftsanfragen versenden oder erhalten, so sammeln Sie sich langsam einen interaktiven Freundeskreis zusammen. Wenn Sie unter Ihrem Echtnamen agieren, dann können Sie von anderen, die gezielt nach Ihnen suchen, besser gefunden werden. Wenn nicht: Teilen Sie den potenziellen Freunden einfach ihren Nicknamen auf anderem Wege mit oder versenden Sie Freundschaftsanfragen mit entsprechender Nachricht. Jetzt können Sie die Aktivitäten Ihrer „Freunde“ mitverfolgen, Nachrichten versenden, Fotos austauschen, live miteinander chatten und vieles mehr. Probieren Sie es einfach aus – und wenn irgendetwas nicht richtig klappt: Fragen Sie einfach Ihr Enkelkind!


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