• Mein Baby hat Angst vor dem Staubsauber

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    Viele Babys weinen bei dem Geräusch des Staubsaugers

    Was hilft, wenn das Baby bei lauten, aber notwenigen Geräuschen vor Angst weint?

    Viele Babys weinen bei dem Geräusch des Staubsaugers

    Baby weint bei lauten Geräuschen
    Für Erwachsene klingt das Geräusch des Staubsaugers vertraut, es gehört einfach zum Alltag dazu. Doch die kleinen Neuankömmlinge, die diese Welt noch gar nicht kennen, erschrecken oft, wenn jemand in ihrer Nähe ein lautes Haushaltsgerät einschaltet. Sei es der Staubsauger, ein Föhn oder der Pürierstab: Viele Babys weinen sogar dauerhaft, während das Gerät in Benutzung ist.

    Baby weint beim Staubsaugen
    Staubsaugen muss sein, auch der Föhn gehört für die meisten Eltern zum Lebensalltag dazu. Mit der Benutzung dieser Geräte aufzuhören, weil sie dem Baby Angst machen, ist keine gute Lösung. Gewöhnen Sie Ihr Kind lieber ganz vorsichtig an die Haushaltsgeräte: Zeigen Sie dem Baby den Staubsauger oder den Föhn im ausgeschalteten Zustand, lassen Sie es daran herumfingern und das Gerät erkunden. Schalten Sie es zwischendurch kurz auf unterster Stufe an, damit das Kind orten kann, woher die Geräusche stammen.

    Gewöhnung an den Staubsauger
    Das Baby muss wissen, woher der Lärm kommt, den es hört – und dass dessen Quelle harmlos ist. Wenn es Angst vor dem Föhn hat, dann föhnen Sie das Kind in kühler Einstellung leicht ab und hören Sie sofort wieder auf, wenn es zu weinen beginnt. Lassen sie es mit den Händchen auch den Staubsaugereingang fühlen, wenn der Sauger auf unterer Stufe Luft ansaugt. Wiederholen Sie den Vorgang und erklären Sie dabei stets mit ruhiger Stimme, was das Gerät macht. Auch, wenn Ihr Kind die Worte noch nicht versteht: Es wird schnell begreifen, dass von den zuvor Angst machenden Geräuschen keine Gefahr ausgeht.

    Die Welt begreifen
    Babys müssen die Welt nach und nach begreifen, ertasten und erfühlen. Normalerweise gewöhnen Sie sich schnell in ihre Umgebung ein, wenn sie dabei liebevoll betreut werden. Was sie vor allem dabei brauchen, ist die Stabilität der äußeren Umstände. Wenn Eltern sich in ihr Kind einfühlen und seinen Bedürfnissen entgegenkommen, dann gewinnt es das nötige Vertrauen, auch mit beängstigenden Situationen umzugehen.

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