• Lebenserinnerungen für Enkel aufschreiben

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    Sie möchten gern für die Enkelkinder Ihre Lebensgeschichte schriftlich festhalten? Ein Buch der Erinnerungen ist ein schönes, lebenslanges Andenken für Ihre Nachfahren. So setzen Sie Ihr Vorhaben in die Tat um.

    Lebenserinnerungen mit dokumentenechten Materialien schreiben

    Autobiografie von Oma und Opa
    Großeltern blicken zumeist auf ein ereignisreiches Leben zurück: Vor allem ihre Kindheit und Jugend unterscheidet sich drastisch von den Lebensumständen der Enkelkinder. Vielleicht haben Sie Ihren Enkeln bereits einiges aus Ihrem Leben erzählt und dabei großes Interesse erfahren – oder aber die Enkelkinder sind noch zu jung, um Ihre Erzählungen zu begreifen. Das schriftliche Festhalten der Lebenserinnerungen ist in jedem Fall eine gute Idee, denn es öffnet die Schranken zwischen zwei sehr unterschiedlichen Generationen. Dabei muss es sich nicht um eine perfekt geschriebene Autobiografie handeln – eine Sammlung von erzählenswerten Anekdoten ist durchaus ebenso wertvoll.


    Wichtig: Dokumentenechtes Material verwenden!
    Ihre schriftlichen Erinnerungen sind dafür gemacht, Jahrzehnte zu überdauern, darum achten Sie genau darauf, dass alle verwendeten Materialien dokumentenecht sind. Das Papier darf nicht über die Jahre vergilben oder sonstige Alterungserscheinungen aufweisen. Die Schreibfarbe – egal, ob aus dem Drucker oder dem Stift – soll nicht nach zwanzig oder dreißig Jahren ausbleichen, sodass die Schrift unleserlich wird. Lassen Sie sich im Schreibwarengeschäft ausführlich zu diesem Thema beraten, damit Ihr möglichst lange erhalten bleibt.

    Wie schreibe ich meine Lebenserinnerungen auf?
    Die Art und Weise, wie Sie Ihre Erinnerungen aufschreiben, hängt unter anderem von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Wer gern am PC sitzt und mit einem Schreibprogramm arbeitet, der hält seine Lebensgeschichte(n) bevorzugt in digitaler Form fest. Die praktischen Nebeneffekte: Es können nach Belieben gescannte Fotos in das auf diese entstehende Werk eingefügt werden – und die Anzahl der Kopien und Ausdrucke ist unbegrenzt. Als Geschenk in schriftlicher Form empfiehlt sich ein Ausdruck auf hochwertigem Papier mit professioneller Bindung, damit der Wert des Manuskripts sich auch am äußeren Erscheinungsbild ablesen lässt. Doch nicht jeder kann sich mit digitaler Textverarbeitung anfreunden.

    Handschriftliche Erinnerungen von Oma und Opa
    Handschriftliche Lebenserinnerungen besitzen eine ganz persönliche Note, die von keinem noch so professionellen PC-Ausdruck erreicht werden kann. Doch eines ist besonders wichtig beim Erstellen eines solchen Werkes: Die Schrift muss deutlich lesbar sein – und zwar auch für das Enkelkind, das eventuell in der Schule ein ganz anderes Schriftbild erlernt als Sie es selbst gewohnt sind. Bei mehreren Enkelkindern ist es nur gerecht, von Hand geschrieben Abschriften zu erstellen, als alles mehrmals durch den Kopierer zu ziehen. Das macht eine Menge Arbeit, die allerdings die investierte Zeit mit Sicherheit wert ist. Legen Sie – außer dem ersten Ordnen Ihrer Gedanken – keine lose Zettelsammlung an, sondern schreiben Sie in ein hochwertiges Buch aus dokumentenechtem Material.


    Das Konzept: Was und wie möchten Sie schreiben?
    Überlegen Sie sich vorher ganz genau, wie das Erinnerungsbuch aufgebaut werden soll. Möchten Sie eine Art autobiografischen Roman schreiben? Oder planen Sie eine Anekdotensammlung quer durch alle Lebensphasen? Hegen Sie den Wunsch, sich zu speziellen Themen zu äußern und wichtige Lebenserfahrungen zu vermitteln? Planen Sie sorgfältig den äußeren Aufbau Ihres Werkes: Legen Sie Kapitel fest und überlegen sich schon vor dem Schreiben den zugehörigen Inhalt. Stichwortartige Skizzen in einem Notizheft oder in Ihrem Schreibprogramm erleichtern die spätere Ausarbeitung.

    Buchtipp: „Oma, erzähl mal“ – „Opa, erzählt mal“
    Wer ein vorgefertigtes Konzept bevorzugt, der wird auf dem Büchermarkt fündig. Die Bücher „Oma, erzähl mal: Das Erinnerungsalbum deines Lebens“ und „Opa, erzähl mal: Das Erinnerungsalbum deines Lebens“ von Elma van Vliet und Ilka Heinemann bietet jede Menge Fragen, die es für die Großeltern schriftlich zu beantworten gilt. So haben Sie die Möglichkeit, sich an einem vorgegebenen roten Faden entlang zu hangeln und dabei selbst in alten Erinnerungen zu versinken: Die Reise in vergangene Zeiten treten zuerst Sie an – und danach, wahrscheinlich für viele Male, Ihre Enkel.

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