• Großeltern und Enkel gemeinsam im Urlaub

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    Was macht den gemeinsamen Urlaub von Großeltern, Enkeln oder sogar allen drei Generationen aus – und was gilt es, besonders zu beachten?

    Ferienresidenz Zick Zack an der Mosel bietet 3-Generationen-Urlaub an

    Wenn Oma und Opa mit dem Enkel Urlaub machen
    Weil die modernen Großeltern tendenziell rüstiger und reisefreudiger sind als früher, zeichnet sich ein neuer Trend ab: Oma und Opa verreisen immer häufiger gemeinsam mit den erwachsenen Kindern und den Enkelkindern – oder auch nur mit den Enkeln. Wenn die Großeltern weit entfernt von Kindern und Enkeln leben, dann kann das Urlaubsdomizil auch als Treffpunkt für alle drei Generationen dienen. Die Tourismusbranche hat sich mit ihren Angeboten bereits auf diese Entwicklung eingestellt.


    Bei längerem Urlaub mit drei Generationen: Auch mal etwas allein unternehmen
    Es erweist sich nicht immer als sinnvoll, dass über einen längeren Zeitraum hinweg alle drei Generationen ständig zusammen sind. Wenn die älteren Leute hin und wieder ihre Ruhe brauchen, dann sollten sie es ruhig sagen. Besonders sinnvoll ist die Buchung einer Unterkunft mit Wellness-Angeboten oder zumindest mit der Möglichkeit zu ruhigen Spaziergängen. Dann haben Oma und Opa eine gute Möglichkeit, sich zwischendurch auch mal „abzusetzen“ und ausschließlich etwas für sich selbst zu tun. Dieser Aspekt sollte schon während der Urlaubsplanung daheim besprochen werden, um das Verständnis der jüngeren Generation zu wecken.


    Streitigkeiten vermeiden durch getrennte Unternehmungen
    Zwischen Großeltern und Eltern kommt es in der Regel unvermeidlich zu Reibereien, wenn sie von morgens bis abends pausenlos miteinander zu tun haben: Vor allem der Umgang mit den Kindern wird oftmals in diversen Streitigkeiten thematisiert. Auch hier gilt die Devise: Immer wieder mal für Abstand sorgen und bei Meinungsverschiedenheiten um des lieben Friedens willen öfter mal nachgeben. Es geht schließlich im Urlaub darum, eine angenehme, gemeinsame Zeit zu verbringen und nicht, Erziehungsgrundsätze zu klären.

    Oma und Opa sind nicht nur kostenlose Babysitter
    Vor dem Antritt eines 3-Generationen-Urlaubs ist es wichtig, zu klären, dass die Großeltern nicht bloß als kostenlose Babysitter mitkommen, damit die Eltern sich allein eine schöne Zeit machen können. In der Regel übernehmen Oma und Opa gern hin und wieder das Kinderaufpassen – aber sie dürfen ruhig auch mal „Nein“ sagen, wenn sie etwas anders vorhaben. Schließlich soll die Urlaubszeit für alle möglichst viel Erholung bringen, darum muss auf die persönlichen Wünsche jedes Einzelnen Rücksicht genommen werden.

    Anbieter für gemeinsamen Urlaub von Großeltern, Eltern und Enkel
    Vor allem die Anbieter von Clubreisen machen einen abwechslungsreichen Urlaub für alle drei Generationen möglich. In den einschlägigen Urlaubsgebieten mit guter touristischer Infrastruktur, wie beispielsweise Mallorca, wird ebenfalls für Großeltern, Eltern und Kinder jede Menge geboten. Wer lieber in Deutschland bleiben möchte und eine ruhige Gegend bevorzugt, der kann sich allerdings auch ein schönes „Familhotel“ aussuchen. Familhotels sind besonders auf die Unterbringung von Familien ausgerichtet. Verschiedene Privatanbieter in deutschen Landen haben ebenfalls den 3-Generationen-Urlaub für sich entdeckt, wie beispielsweise die Ferienresidenz Zick Zack an der Mosel. Unter der Homepage familienhotels.de finden Sie weitere Angebote für den Großfamilienurlaub.

    Großeltern allein mit dem Enkelkind im Urlaub: Fürsorgevollmacht
    Allein mit dem Enkelkind im Urlaub gelten selbstverständlich andere Regeln: Dann sind Oma und Opa rund um die Uhr für den Nachwuchs da. Den Großeltern ist dringend anzuraten, sich von den Eltern eine schriftliche Vollmacht aushändigen zu lassen, die ihnen offiziell die Fürsorge- und Erziehungspflicht überträgt. Damit können Oma und Opa auch im akuten Notfall Entscheidungen im Sinne des Kindes treffen, die sonst allein den Eltern obliegen. Zur Sicherheit sollte das Dokument für wenige Euro amtlich beglaubigt werden und entweder in der Sprache des Urlaubslandes oder zumindest in Englisch ausgestellt sein.

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