• Erste Motorikspiele für das Baby

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    Eltern können ihr Baby von Anfang an dazu anregen, seinen kleinen Körper zu entdecken. Dieser Artikel gibt einige Tipps für liebevolle motorische Förderung.

    Babys brauchen Anregungen von außen

    Bewegungsanreize für Babys

    Ein gesunder Säugling erweitert von selbst seine motorischen Fähigkeiten, wenn er nur genügend Bewegungsfreiheit besitzt. Äußere Anreize, wie attraktives Spielzeug, fördern die Motivation zur Bewegung. Doch gerade auch die liebevolle Zuwendung der Eltern lässt ein Kind seinen Körper erfahren – und gibt zugleich die nötige Sicherheit für die ersten mutigen Schritte in diese Welt.

    Die ersten Lebenswochen

    In den allerersten Wochen braucht ein Baby – neben der Stillung rein biologischer Bedürfnisse – hauptsächliche körperliche Berührungen. Fest umschlossen von elterlichen Armen, in ein Tragetuch eingehüllt oder von sanften Händen gestreichelt nimmt es immer wieder seinen Körper auf unterschiedliche Weise wahr. Streicheln Sie möglichst häufig den nackten Babykörper, auch Füße und Beine, Arme und Hände. Das Kind nimmt auf diese Weise regelmäßig alle Körperteile wahr, ohne sie bereits kontrollieren zu können.


    Die Sinne erwachen

    Etwa im Alter von sechs bis acht Wochen fängt Ihr Kind an, Gesichter zu fixieren, Gegenstände kurzzeitig mit den Augen zu verfolgen und seine eigenen Hände zu entdecken. Jetzt ist die Zeit gekommen, die erwachenden bewussten Aktivitäten zu unterstützen. In der ersten Zeit reagiert das Baby vor allem auf Gesichter und starkfarbige, kontrastreiche Gegenstände. Wenn das Kind ausgeschlafen und aktiv ist, dann probieren Sie einfach mal aus, wie weit es Ihrem Gesicht mit dem Blicken folgt: rechts und links zur Seite und über seinen Kopf hinweg.

    Die Körpermitte finden

    Die meisten Babys legen zu Anfang ihren Kopf hauptsächlich zu einer Seite, sie nehmen dadurch nur die eine Hand wahr, die sie ständig sehen. Dass sie zwei Hände haben erfahren sie erst dann, wenn sie ihre Körpermitte finden. Animieren Sie Ihr auf dem Rücken liegendes Kind dazu, das Gesicht von der Seite zur Mitte zu bewegen: Schauen Sie es an und bewegen Sie sich langsam in die vorgegebene Richtung, sodass Ihr Baby Ihnen folgt. Dann stellen Sie dem Kind seine Hände vor, indem sie sanft die Händchen vor dem Gesicht zusammenführen, sie einander greifen lassen und sie auch an den Mund des Babys legen.

    Die Füße entdecken

    Zeigen Sie dem kleinen Menschen auch seine Füße, die er ganz sicher noch nicht kennt: Setzen Sie sich auf einen Stuhl, stellen Sie dabei die Füße auf einen Schemel und kugeln Sie das Baby auf Ihrem Schoß zusammen, sodass der Po an Ihrem Bauch liegt. Führen Sie jedes Füßchen einzeln zum Kindermund, dann auch beide zusammen. Legen Sie die Händchen an die Füße und lassen sie das Baby mit den Fingerchen die Zehen ertasten. Das aktive Spiel mit den Füßen trainiert die Bauchmuskeln. Zuerst wird Ihr Baby selbstständig die Knie ertasten, auch diese Bewegung können Sie ihm zeigen. Die nötigen Muskeln, um ohne Hilfe die Füße in den Mund zu nehmen, trainiert sich der Säugling nach und nach an. Als besonderen Anreiz können Sie große Knöpfe an den Knie- und  Fußbereich einer Strumpfhose nähen, nach denen das Baby sicher gern greift.

    Singspiel für kleine Babys

    Ein schönes Spiel, um das Baby mit seinen Beinchen vertraut zu machen, ist das Strampelmannspiel: Fassen Sie das Kind bei den Füßen und ahmen Sie Strampelbewegungen mit seinen Beinen nach, gehen Sie dabei einfühlsam vor. Singen Sie dabei das Lied vom kleinen Strampelmann: „Sieh den kleinen Strampelmann, wie er strampeln, strampeln kann, dieser kleine Strampelmann, wie er strampeln, strampeln kann.“ Die gleichmäßigen Bewegungen und der bald vertraute Gesang haben auch eine beruhigende Wirkung auf Ihr Kind.

    Hören Sie hier: Der kleine Strampelmann

One Responseso far.

  1. Simone sagt:

    Dem Artikel kann man wirklich kaum noch etwas hinzufügen. Nach den ersten grobmotorischen Erfahreungen in Bezug auf Strampeln, karabbeln, war ein Greifling aus Holz das erste Kinderspielzeug mit dem sich unsere Kleine bzw. ihre Zähne beschäftigt haben und damit erste feinmotorische Erfahrungen gemacht hat.

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