• Der Mork vom Ork lebt unter uns

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    In meiner Kindheit gab es eine Fernsehserie, die mir im Gedächtnis geblieben ist. Heute beschleicht mich der Verdacht, dass der Außerirdische aus der Sitcom „Mork vom Ork“ mit mir unter einem Dach lebt – sogar in dreifacher Ausfertigung!

    So sitzt man auf dem Ork

    So sitzt man auf dem Ork

    Es morkt gewaltig

    Der Mork kommt Anfang der 80‘er Jahre mit seinem Raum-Ei in unsere Welt, um die Sitten und Gebräuche der Erdlinge zu erforschen. Zwar hat er zuvor bereits vieles im Fernsehen gesehen, doch ganz real inmitten der Menschen zu leben, bringt trotzdem einige Herausforderungen mit sich. Sowohl der Mork als auch seine neuen Freunde erleben eine Art kulturellen Zusammenprall. Insofern man bezüglich des Morks das hochtrabende Wort Kultur verwenden kann…

    Der Mork unter uns

    Der Ork könnte auch der Heimatplanet meiner lieben, kleinen Mitwohner sein, die sich seit einiger Zeit in meinem Leben herrlich breitmachen. Bestimmte kulturelle Besonderheiten erkenne ich ganz klar wieder: So ist beispielsweise die typische Sitzposition, mit den Beinen in der Luft, unter meinen hauseigenen Aliens verbreitet. Die völlige Verständnislosigkeit, die sie meinen Tischmanieren entgegen bringen, untermauert die Theorie, dass hier tatsächlich unterschiedliche Weltraumdimensionen aufeinandertreffen. Ursprünglich hatte ich einen der kleinen Morks als ein besonders wildes Trüffelschwein identifiziert, doch diese Typisierung muss ich nochmals überdenken.

    Gebräuche vom Ork

    Ob bestimmte weitere Sitten und Gebräuche meiner Aliens tatsächlich vom Ork stammen, lässt sich derzeit nicht weiter verifizieren: Meine Erinnerungen an das große Fernsehvorbild sind leider begrenzt. Die Angewohnheit, alle Gegenstände, deren man habhaft wird, auf einen großen Haufen zu werfen und dieses Vorgehen wahlweise als „großen Grill“, „Müllhalde“ oder gar „Einkaufsladen“ zu bezeichnen, kommt mir doch reichlich außerirdisch vor. Möglichst viele Stühle und Tische rund um das Sofa zusammenzuschieben und das Ergebnis eine „Asa“ zu nennen gibt derweil deutliche Hinweise auf fremdsprachliche Herkunft der eifrigen Baumeister.

    Fremde Sprachen sind schwer verständlich

    Und wo wir grad bei fremden Sprachen sind: Dass die kleinen Morks allmählich immer besser diejenige Sprache sprechen, die wir Erdlinge als „Deutsch“ bezeichnen, ist auf reine Übung zurückzuführen. Wie steht aber es mit dem Sprachverständnis? In diesem Bereich liegt noch einiges im Argen. „Lass uns auf den Spielplatz gehen“, scheint ein für den durchschnittlichen Orkbewohner sehr leicht verständlicher Satz zu sein, wohingegen „Lass und Zähneputzen gehen“ kaum Gehör findet. Wo genau der linguistische Unterschied liegt, vermag ich als Nicht-Fachfrau nicht so genau zu erkennen. Aber: Wir bekommen das Problem noch in den Griff. Hamsti Bamsti. Und in  diesem Sinne: „Nano-Nano“!

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