Bewegungsspielzeug im Kinderzimmer: Austoben im Haus

 

Dass Kinder viel Bewegung brauchen, ist eine offensichtliche Tatsache: Die Entwicklung ihrer Motorik, ihres Gleichgewichtssinns und sogar der dreidimensionalen Sehfähigkeit hängt davon ab. Muskeln und Knochen befinden sich noch im Aufbau, bei zu wenig Bewegung entstehen leicht Haltungsschäden. Außerdem baut körperliche Aktivität sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern Stress ab: Körperlich unausgelastete Kinder werden schnell zu richtigen Nervensägen.

Auch im Haus ist Bewegung möglich

CIMG3461_300x400Nicht immer ist angenehmes Garten- und Spielplatzwetter, in manchen Sommern regnet es wochenlang beinah ohne Unterbrechung. Selbstverständlich sollten Kinder mit geeigneter Kleidung auch im Regen nach draußen gehen, doch werden die Ausflüge bei schlechtem Wetter zumeist nicht besonders lang. Fernsehen und Gesellschaftsspiele sind auf Dauer keine geeignete Alternative zum Austoben an der frischen Luft: Doch wie können Sport und Action in die Innenräume verlagert werden?

Wildes Hüpfen zum Auspowern: Trampolin und Hüpfpolster

Hüpfen liegt den meisten Kindern im Blut. Das Mini-Trampolin bietet hierfür auch im Kinderzimmer gute Möglichkeiten, kann allerdings nicht mit den großen Trampolinen für den Außenbereich mithalten. Wenn Sie ein kleines Trampolin kaufen möchten, dann achten Sie darauf, dass es Platz sparend zusammenklappbar ist. Und Achtung: Die Sprungfedern von Billigartikeln neigen dazu, schnell auszuleiern.

Eine gute Alternative zum Trampolin ist das Hüpfpolster. Diese kleinen, matratzenartigen Sprungkissen sind speziell für das niedrige Gewicht von Kindern ausgelegt und außerdem pflegeleicht abwaschbar. Sie passen beinah unter jedes Bett und können vom Kind selbst wieder hervorgeholt werden. Beim Aufbau eines Trampolins hingegen benötigt der Nachwuchs zumeist die Hilfe eines Erwachsenen.

Wer eine ausrangierte Bettmatratze besorgen kann, der hat ein besonders kostengünstiges Spielgerät für seine Kinder gefunden: Bei genügend Platz im Kinderzimmer wird eine solche Matratze zu einem vielseitigen Hüpf- und Turnplatz.

Schaukeln und Wippen für das Kinderzimmer

Ein Hängesessel, der mit einem Dübel unter der Decke befestigt wird, bietet sich nicht nur zum Ausruhen und Kuscheln an: Die Kinder werden ihn schnell als Schaukel entdecken, sich bäuchlings drauflegen und „fliegen“ und sitzend in alle Richtungen schwingen. Natürlich ist auch für dieses Spielgerät einiger Platz erforderlich, eventuell muss die eine oder andere Wand zur Sicherheit mit Schaumstoff gepolstert werden.

Alternativ ist auch ein einfaches, festes Seil mit einigen dicken Knoten verwendbar, das ebenfalls von der Decke baumelt. Damit kann ein Kind sich wie der legendäre Tarzan durch den Raum schwingen. Nicht ganz so wild geht es mit der Schaukelbanane oder dem Schaukelstuhl zu. Diese beiden Produkte sind besser für kleinere Kinderzimmer geeignet, da sie nicht viel Raum einnehmen. Spezielle Kinderzimmerwippen können schon etwas größer sein, einige von ihnen sind sogar zusätzlich drehbar.

Klettern, Rutschen und Aggressionsabbau durch Boxen

Als besonders platzsparendes Möbel haben Eltern längst das Hochbett entdeckt. Mit einer Rutsche ausgestattet, kann damit auch auf kleinem Raum viel Bewegungsspaß entstehen. Die Sprossenwand nimmt ebenfalls nicht viel Platz ein, doch liegen entsprechende Modelle eher im höheren Preissegment. Nichtsdestotrotz: Klettern macht Kindern immer wieder Freude.

Ein echter Punching Ball ist selbstverständlich ein Sportgerät für Erwachsene. Doch inzwischen wurden Modelle entwickelt, die extra auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind: Ein fest mit dem Boden verbundener Punching Ball in niedriger Höhe lädt zum kräftigen Draufschlagen ein und birgt kaum Verletzungsgefahr: Die resultierenden Schwingungen sind vom Hersteller so justiert, dass das Kind nicht hart getroffen wird.

Die Freude am Balancieren und Zielwerfen

Welches Kind balanciert nicht gern über Mauern und Kantsteine? Auch im Haus kann durchaus der Freude am Balancieren nachgegangen werden: Variabel aufbaubare Balanciersets für das Kinderzimmer sind im Handel erhältlich. Kreative Eltern können allerdings auch einen Parcours gemeinsam mit den Kindern selbst gestalten.

Feinmotorik und Raumempfinden werden geschult durch gezieltes Werfen: Auch das bedeutet eine gesunde, körperliche Aktivität. Zahlreiche, lustig gestaltete Wurfspiele gibt es im Spielzeugladen. Meistens genügt es allerdings, bunte Plastikbecher zu stapeln und sie mit einem Gummiball umzuwerfen – oder mit den Bällen aus dem Bällchenbad auf eine Kiste zu zielen. Ein lustiger Wettbewerb, an dem gern auch die Eltern teilnehmen dürfen!




Knetgummi: Ideen zum kreativen Spiel und ein Rezept

 

Kneten ist zugleich eine intensive Sinneserfahrung und vergnügliches Spiel. Bei der selbstständigen Herstellung noch so einfacher Figuren erproben Kinder ihr künstlerisches Ausdrucksvermögen und setzen erste kreative Ideen um. Das Kneten mit Knetgummi ist nicht umsonst seit Generationen beliebt.

b854efff.mGemeinsame Knetspiele mit den Kindern

Gesellen Sie sich doch einfach mal zu Ihren Kindern und kneten mit ihnen gemeinsam. Regen Sie sich gegenseitig zu kleinen Knetspielchen an: Beispielsweise könnten sie ein kleines Tor und einen Ball herstellen. Und schon ist ein Tischfußballspiel entstanden! Die Zeigefinger sind die Fußballspieler und vielleicht gibt es auch noch ein gegnerisches Tor!

Ein weiteres Knetspiel könnte das Herstellen von kleinen Autos sein, die über den Tisch fahren. Kneten Sie auch ein paar Ampeln und vielleicht einen kreativen Hindernisparcours. Unfälle mit zerdrückten Motorhauben und zerquetschten Rädern sind, anders als im wirklichen Leben, ein lustiges Event: Die Knetwerkstatt wartet schon!

Auch das Backen von kleinen Kuchen macht Freude: In der Bäckerei werden Früchte geformt und unterschiedliche Kuchenteige zubereitet. Auf runden, eckigen und herzförmigen Backwerken finden Kirschen, Pfirsichstücke und runde Ananasscheiben ihren Platz.

Wettbewerbe mit Knetgummi

Wie wäre es mit einem kleinen Wettstreit? Dafür braucht man vor allen Dingen jede Menge Knetmaterial, damit niemandem der notwendige „Baustoff“ ausgeht. Wer kann den höchsten Turm aus Knete bauen, der nicht wieder umkippt? Begrenzen Sie für dieses Spiel die Grundfläche, damit die Türme nicht die Decke erreichen!

Hohe Knetgummitürme neigen sich oft zur Seite: So entsteht eine lustige Sammlung schiefer Türme, jeder mit ganz eigener, persönlicher Note. Oder testen sie aus, wer die längste Knetgummischlange rollen kann, die nicht zerreißt. Jeder erhält dafür eine gleich große Kugel Knete.

Produkte zum Bearbeiten von Knetgummi

Im Handel werden zahlreiche Produkte angeboten, die den Knetspaß vergrößern sollen. Vor allem die Knetgummipresse erfreut sich bei Kindern großer Beliebtheit. Wenn Sie eine solche Presse kaufen möchten, dann achten Sie darauf, dass es sich um ein hochwertiges, solides Produkt handelt, das nicht so schnell kaputt geht. Billige Knetgummipressen halten zumeist den Druck nicht lange aus und zerbrechen. Die Pressen funktionieren im Allgemeinen so, dass mittels einer Kurbel eine Knetgummischlange durch ein aufgestecktes Förmchen gepresst wird.

Wenn man diese Schlange mit einem Knetmesser in Scheiben schneidet, dann entstehen kleine „Plätzchen“ in verschiedenen Formen (beispielsweise Herzchen oder Stern). Nudelhölzer, Ausstechförmchen, Knetmesser und -spritzen erinnern, genau wie die Knetpresse, an Backwerkzeuge. Vieles davon findet sich in der Küche wieder und kann bei Bedarf die speziellen Knetgummiwerkzeuge ersetzen.

Rezept für Knetgummi

Und wie beim Backen üblich gibt es auch Rezepte für selbst gemachtes Knetgummi. Das spart vor allem Geld und bereitet den Kindern zusätzlichen Spaß. Die Zubereitung ist ganz einfach, der Backofen bleibt dabei kalt:

Mischen Sie eine Tasse Mehl mit einer halben Tasse Salz. Dann geben Sie etwas warmes Wasser hinzu, bis Sie knetfähiges Material erhalten (höchstens eine halbe Tasse). Hinzu kommt ein Esslöffel Öl und ein kleiner Löffel Alaun. Alaun können Sie in der Apotheke kaufen.

Bunte Knete stellt man mit Hilfe von Lebensmittelfarbe her, die im Backwarenregal der Supermärkte zu finden ist. Alternativ kann auch ein Salzteig verwendet werden, der den Vorteil bietet, dass die daraus entstandenen Produkte durch Backen haltbar gemacht werden können.




Kugelbahnen: faszinierendes Spielzeug mit Tradition

 

Kugelbahnen werden häufig als reines Kinderspielzeug betrachtet. Vor allem die einfachen Bahnen für Kleinkinder sind bekannt: Farbenfrohe Kugeln rollen auf kleinen, bunten Pisten herab und stoßen dabei verschiedene Klangelemente an.

32a02316.mAls Produzenten für typische Kinderbahnen aus Holz sind vor allem die Hersteller Haba und Eichhorn bekannt, wobei Haba für die gehobenere Preisklasse steht. Wer bunten Kunststoff bevorzugt, dem wird Fisher Price auch auf dem Kinder-Kugelbahn-Sektor ein Begriff sein. Wenn die Kinder älter werden, dann steigt auch der Anspruch an die Kugelbahnen – und plötzlich schauen auch Erwachsene fasziniert zu.

Was Kugeln alles können

Kugelbahn ist eben nicht gleich Kugelbahn. Die meisten Spielzeugbahnen bestehen aus Einzelelementen, die man auf unterschiedliche Weise miteinander kombinieren kann. So werden immer wieder neue Varianten ausprobiert, der Nachkauf von Ergänzungssets potenziert die Möglichkeiten. Dabei erhalten Kinder ganz praktische Einblicke in physikalische Grundgesetze, die sie selbst oft noch gar nicht benennen können: Die Kugeln werde auf rauen Flächen abgebremst, beschleunigen hingegen auf steilen, glatten Rutschen ihren Lauf. Sie kippen Wippen, vollführen Sprünge mit exakter Landung und rollen mit genügend Schwung sogar bergauf. Besonders spannend wird es, wenn der Spieler in den Streckenverlauf eingreifen und in letzter Sekunde eine Art Weiche stellen kann. Verschiedene Geräusche und optische Effekte werden von den vorbei rollenden Kugeln ausgelöst und bringen das Kind zum Staunen.

Plötzlich will auch Papa mal an der Murmelbahn bauen!

Auch Erwachsene sind neugierig, in nicht wenigen schlummert noch das Kind von damals. Kugelbahnen mit besonders vielen großen und kleinen Attraktionen wecken erfahrungsgemäß auch in ihnen den Wunsch, es einmal selbst auszuprobieren. So finden Kinder und Erwachsene im Spiel manchmal ganz einfach und zwanglos zusammen. Ein schlauer Erwachsener erklärt dem interessierten Junior dann nebenbei, warum die Kugel so rollt wie sie rollt. Und dann lachen beide gemeinsam, wenn eine windschiefe Konstruktion den ganzen Ablauf durcheinander bringt und die Kugel aus der Bahn wirft.

Kugeln rollen runter, rauf und rundherum

Komplizierte Bewegungsabläufe sind bei technisch gut durchdachten Konstruktionen ganz normal. Hand- oder motorbetriebene Aufzüge befördern die Kugeln nach oben, dabei sind der menschliche Fantasie kaum Grenzen gesetzt: Räder, Spiralen, Schrauben, Treppen, Wellen, Heber… All diese Funktionen und noch viel mehr wurden von eifrigen Bastlern bereits an Kugelbahnen angebracht. Auf dem Weg nach unten wiederum erwarten die schnellen Kugeln manchmal Weichen, Kreuzungen (Achtung: Querverkehr!), Kipper, Wippen und etliche Arten von Sprung- und Beschleunigungselementen. Manche Kugeln kommen aus dem Rollen gar nicht mehr heraus, denn eine Hebestation befördert sie immer wieder nach oben, von wo aus es dann wieder in rasanter Fahrt abwärts geht. Auch beim Looping geht es rauf und runter – das Ganze mit enormem Schwung, sonst gibt es einen spektakulären Absturz!

Kugelbahnen selbst anfertigen

Eine Murmelbahn lässt sich als vollständiges Set kaufen – oder von findigen Erwachsenen mit Hilfe ihrer Kinder selbst bauen. Entweder nimmt dafür einfache, natürliche Materialien zur Hand, vor allem Holz – oder man bedient sich komplizierter Technik-Elemente, die beispielsweise von der Firma Fischertechnik produziert werden. Auch alte Schläuche, Haushaltsgegenstände und diverser Alltagskram können durchaus kugelbahntauglich sein. Allerhand Anregungen gibt es auf der interessanten Homepage Jürgens Kugelbahn-Seiten.




Test: Autorennbahn von Darda „Speedmaster“

 

 

Die Rennbahn Speedmaster von Darda haben wir gekauft, weil sie nicht allzu teuer ist und nicht elektrisch betrieben wird. Erhofft haben wir uns ein Spielvergnügen für unsere Kinder ohne lärmende Motoren und eine Bahn aus haltbarem Material.

Darda Speedmaster getestet

Die Rennbahn ließ sich sehr einfach aufbauen, das Stecksystem ist wirklich problemlos zu handhaben. Die einzelnen Streckenabschnitte fühlen sich hochwertig und flexibel an, sodass wir davon ausgehen, dass die Bahn lange hält. Von den transparenten Verbindungsstücken sind mehr als genug im Karton enthalten, sodass ruhig mal eins verlorengehen kann. Mit etwas Fantasie lässt sich die Rennbahn sogar zu einer zweiten Variante umbauen – und man kann sie garantiert auch mit anderen Bahnen von Darda kombinieren.

Darda Rennbahn in Aktion

Die beiden beiliegenden Rennwagen sind aus Plastik und besitzen einen Aufziehmotor. In früheren Zeiten waren die Autos zumindest teilweise aus Metall und pressten sich aufgrund des höheren Gewichts besser in die Loopings. Doch die Zeiten ändern sich, die Produktion wurde auch hier verbilligt. Bei der Speedmaster-Bahn hat jedes Auto seinen eigenen Parcours und Looping, so können sie um die Wette fahren. Der praktische Startknopf macht es möglich, dass beide Wagen nach dem Aufziehen und Aufstellen gleichzeitig lossausen können. Und sie sind wirklich richtig schnell! Selten fallen die Wagen aus der Kurve, zwei Loopings schaffen sie fast immer. Lustig ist es auch, beide hintereinander über denselben Parcours jagen zu lassen.

Bewertung Darda Speedmaster

Die Kinder möchten natürlich auch mal einen dritten Looping mit den Wagen schaffen: Das verführt dazu, den Motor immer stärker aufzuziehen. Leider ist ein Aufziehmotor nicht endlos belastbar und kann durchaus kaputtgehen. Die Bewertungen im Internet geben davon kund, dass dies öfter mal geschieht, bei uns ist nach einem Monat Betrieb noch alles in Ordnung. Ein Austauschmotor kostet ungefähr 5 Euro, ein neues Auto ist etwa ab 9 Euro zu haben – nicht ganz billig. Die Rennbahn scheint ziemlich unverwüstlich und lässt auf ein paar Jahre Fahrspaß hoffen. Allerdings ist die Strecke nicht sonderlich abwechslungsreich und wird schnell langweilig. Wer sich wünscht, dass seine Kinder ausdauernder mit der Darda Rennbahn spielen, muss wohl oder übel für neue Streckenabschnitte sorgen.

Darda Speedmaster, inklusive 2 Rennwagen, Streckenlänge: 2 x 260 cm, ab 5 Jahre, Preis: ca. 30 Euro




Kakerlakak von Ravensburger gewinnt Spielzeugpreis


In diesem Jahr verliehen die Familienzeitschrift „familie&co“ und der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie zum zwölften Mal den bekannten Spielzeugpreis „Das Goldene Schaukelpferd“. Der Sieger stammt auf dem renommierten Haus Ravensburger.

Der Sieger steht fest: Das beste Spielzeug des Jahres 2013 ist "Kakerlakak" von Ravensburger!Kakerlakak im Test

Insgesamt nahmen 50 Spielzeuge am Wettbewerb um die Trophäe teil. Zuerst durften die Leserinnen und Leser von familie&co die besten drei Spiele auswählen, danach gab es einen Live-Test: Eltern, Kinder und Spielzeugexperten machten sich „an die Arbeit“, den Sieger zu bestimmen. Der Miniroboter von Kakerlakak bereitete den Spielern die meiste Freude, seine Bewegungen wirken lustig und lebensecht und die Spielregeln sind leicht zu erlernen. Den Eltern gefiel vor allem die solide Verarbeitung des Produkts – die Kinder hingegen wollten gar nicht mehr mit dem Spielen aufhören.

Goldenes Schaukelpferd 2013

Der Spielzugpreis „Goldenes Schaukelpferd“ zeichnet innovative Neuheiten aus, die noch dazu viel Spaß bereiten. Beim Jahressieger 2013 geht es darum, die flinke Kakerlake in die eigene Falle zu lotsen – allerdings wechselt diese gern auch mal plötzlich die Richtung! Lesen Sie mehr über das Goldene Schaukelpferd unter  www.das-goldene-schaukelpferd.de.




„Cars 2 Junior Labyrinth“ spielen

Gesellschaftsspiel "Cars 2 Labyrinth Junior

Die sprechenden Autos des Trickfilms „Cars“ sind bei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter sehr beliebt. Jetzt gibt es sie auch als Gesellschaftsspiel, ähnlich dem bekannten Spiel Labyrinth.

Cars 2 Spiel von Ravensburger
Ist Ihr Kind älter als 4 Jahre? Mag es die Figuren von „Cars“, wie beispielsweise den Rennwagen Lightning McQueen oder Hook, den rostigen Abschleppwagen? Bis zu einem Alter von etwa 9 Jahren dürfte es Spaß haben an der Junior – Variante des Spieleklassikers „Labyrinth“, das ganz im Cars – Stil aufgemacht ist. Bis zu vier Mitspieler müssen sich dabei durch ein sich veränderndes Labyrinth zu einem bestimmten, vorgegebenen Auto wandern. Darunter sind auch Figuren aus „Cars 2“ wie zum Beispiel der Superagent Finn McMissile. Vielleicht sind die erwähnten Namen für Sie nichts anderes, als die sprichwörtlichen böhmischen Dörfer, doch fragen Sie doch mal Ihr Kind danach.


Gesellschaftsspiel mit einfachen Regeln
„Cars 2 Junior Labyrinth“ besitzt vor allem einfache Regeln, die von Groß und Klein schnell erlernt sind. Man kann den Gegner ärgern, indem man das Labyrinth verschiebt und ihn so von seinem beinah erreichten Ziel abschneidet. Natürlich darf man die anderen Spieler auch unterstützen und den Irrgarten in die passende Richtung verschieben, aber: Wer will das schon? Taktik und logisches Denken gehören dazu, um die eigenen Ziele vor allen anderen zu erreichen. Allerdings zählen auch ein bisschen Glück und Pech mit, denn die nach dem Zufallsprinzip verteilten Autokarten können für jeden Spieler kurze oder lange Wege bedeuten. Nebenbei lernen Sie die Namen der einzelnen Autos kennen, denn wenn Ihr Enkelkind „Cars“ – Fan ist, wird dies zu einem unausweichlichen Nebeneffekt. Unter drei Jahren sollte dieses Spiel noch nicht gespielt werden, denn es sind verschluckbare Kleinteile enthalten.

„Cars 2 Junior Labyrinth“ von Ravensburger, Altersempfehlung ab 4 Jahre, etwa 15,99 bis 25 Euro





Gesellschaftsspiele im Test

Gesellschaftsspiele machen nicht nur Kindern Spaß

Gesellschaftsspiele machen in jedem Alter Spaß, die Eltern sowie Oma und Opa haben dabei ebenso ihre Freude wie die Kinder. Wie findet man die besten aktuellen Spiele passend zum Alter der Kinder?

Spielenachmittag gestalten
Ein gemeinsamer Nachmittag mit Gesellschaftsspielen kann das schlechte Wetter in Vergessenheit geraten lassen. Fröhliches Gelächter und prickelnde Spannung liegen in der Luft, wenn ein wirklich schönes Spiel gespielt wird. Dazu passt noch leckeres Gebäck, zum Beispiel Muffins oder Kekse. Kaufen Sie sich ein paar gute Spiele, wenn Sie öfter mit ihrem (Enkel)kind spielen möchten, und lagern sie diese bei sich. Auf diese Weise habe sie die Spiele immer zur Hand und sie bleiben für das Kind immer etwas Besonderes, das es nur bei den Großeltern gibt.


Welches Gesellschaftsspiel dem schenken?
Ein Gesellschaftsspiel ist auch ein schönes Geburtstagsgeschenk, das die Gemeinschaft mit Familie und Freunden fördert. Die Auswahl ist allerdings unüberschaubar groß, sodass es nicht leicht fällt, die richtige Wahl zu treffen. Um die Suche zu erleichtern, gibt es im Internet Testportale, wie beispielsweise kinderspiele-im-test.de. Dort haben Testpersonen gemeinsam mit ihren Kindern bereits die auf dem Markt befindlichen Spiele ausprobiert, ausführlich beschrieben und bewertet. Die Sortierung nach Altersgruppen erleichtert die Navigation auf der Webseite und lässt interessierte Großeltern schnell finden, was sie suchen: das passende Geschenk für Ihr Kind oder Enkelkind. Vom Kleinkind- bis zum Teenageralter sind alle Kategorien vorhanden. Und auch dann, wenn Sie selbst eher ein Spielemuffel sind: Probieren Sie es doch einfach mal aus, manchmal bieten auch Kinderspiele noch Herausforderungen für Erwachsene.





Kreative Spielidee für Geschichtenerzähler

Ein leeres Blatt mit einer lustigen Geschichte füllen: Her mit den Stichwörtern!

Wenn Ihr Kind schon schreiben kann und sich gern Geschichten ausdenkt, dann ist dieses kreative Spiel vielleicht etwas für einen gemeinsamen Nachmittag. Und das Resultat wird noch nach Jahrzehnten ein schönes Andenken sein.

Stichwörter für eine Geschichte suchen
Zuerst nehmen Sie ein kindertaugliches Buch zur Hand und beginnen still darin zu lesen. Fordern Sie Ihr Kind dazu auf, irgendwann „Stopp“ zu sagen. Schreiben Sie das Hauptwort oder Verb auf, das Sie zu dem Zeitpunkt gerade lesen oder das als Nächstes im Satz steht. Wiederholen Sie diesen Vorgang einige Male, bis Ihnen die Anzahl der Stichwörter für eine Geschichte genügt (etwa 5 bis 10 Wörter haben sich als sinnvoll erwiesen). Wenn Ihnen die Wörter bei ein- und demselben Buch zu monoton erscheinen, dann können Sie auch mehrere Bücher verwenden.


Eine Geschichte schreiben
Jetzt nimmt jeder Papier und Stift zur Hand, um eine selbst ausgedachte Geschichte zu schreiben. In dieser Geschichte, die natürlich einen logischen Zusammenhang haben sollte, müssen alle Stichwörter vorkommen. Lassen Sie Ihrer Fantasie einfach mal freien Lauf und denken Sie sich die wildesten Dinge aus. Auch Ihr fantasiebegabtes Kind wird sich sicher mächtig ins Zeug legen, um eine lustige Story zu präsentieren. Wenn beide fleißigen Schreiber fertig sind, dann lesen Sie sich gegenseitig Ihre Geschichten vor. Wahrscheinlich werden Sie dabei Tränen lachen! Und außerdem werden Sie sicher erstaunt sein, wie unterschiedlich die Ergebnisse sind, obwohl beiden Geschichten dieselben Stichwörter zu Grunde liegen. Natürlich kann man dieses Spiel auch mit mehreren Personen spielen.

Eine Geschichte als Andenken
Fertigen Sie von den besten Geschichten Kopien an, damit Sie selbst und Ihr Kind ein Andenken besitzen. Auch in vielen Jahren sind die kleinen Fantasie-Ergüsse sicherlich noch lustig und lassen schöne Erinnerungen an gemeinsame Stunden aufkommen.





Zettelspiele: Altbekannte Spiele nur mit Papier und Stift

Spiele nur mit Papier und Stift

Eine schöne gemeinsame Spielzeit muss nichts kosten, ein wenig Schreibmaterial genügt. Wahrscheinlich kennen Sie selbst diese Spiele noch von früher und hatten als Kind bereits schon einigen Spaß dabei.

Schiffe versenken auf dem Papier
Erinnern Sie sich noch, wie das bekannte Schiffeversenken funktioniert? Wahrscheinlich werden Ihre Kinder dabei ebenso viel Spaß haben wie Sie selbst früher. Oder haben Sie nie auf dem Papier Schiffe versenkt? Dann probieren Sie es doch mal aus! Es handelt sich um ein Strategiespiel, in dessen Verlauf man den Gegner – oder sich selbst – ziemlich ärgern kann. Man spielt es zu zweit. Ihr Enkelkind sollte mit Zahlen und Buchstaben bereits vertraut sein und sich in einer aufgemalten Tabelle zurechtfinden können.


Wie geht Schiffeversenken?
Die Spieler haben je einen großen Bogen Papier vor sich, am besten mit Kästchen versehen. Darauf zeichnet jeder zwei gleich große Tabellen mit durchgezogenen Längs- und Querlinien in vorher abgesprochener Größe (beispielsweise 10 x 10 Kästchen groß). Die Tabellenzeilen werden am Rand von oben nach unten durchnummeriert, die Spalten erhalten eine Kennzeichnung mit Buchstaben von links nach rechts. In die erste Tabelle zeichnet jeder Spieler seine eigenen „Schiffe“ ein, das funktioniert folgendermaßen: Legen Sie zuerst fest, wie viele Schiffe in welcher Größe beide Spieler besitzen (zum Beispiel ein Schiff mit einem Kästchen Länge, zwei mit zwei Kästchen Länge, drei mit drei Kästchen Länge und ein großes aus fünf Kästchen). Diese Schiffe werden mit Kreisen in der entsprechenden Kästchenanzahl gekennzeichnet. Sie können quer, längs und diagonal „geparkt“ sein und müssen vor dem Gegner verborgen bleiben.

Schiffe versenken: die Regeln
Die zweite Tabelle dient zur Kennzeichnung der eigenen Treffer im Gewässer des Gegners. Ein Spieler fängt an und gibt einen „Schuss“ auf den Gegenspieler ab, indem er das Feld benennt, auf das er schießen möchte (zum Beispiel: „Ich schieße auf B 3“). Der Gegner erwidert „Treffer“ oder „kein Treffer“. Bei der Antwort „Treffer und versenkt“ ist ein gegnerisches Schiff komplett auf allen Kästchen getroffen. Treffer werden mit einem Kreis in der zweiten Tabelle gekennzeichnet, Nicht-Treffer mit einem X. Der Spieler, der zuerst alle Schiffe des Gegners versenkt, gewinnt.


Stadt, Land, Fluss spielen
Auch „Stadt, Land, Fluss“ ist ein Spiel, zu dem man nichts als Zettel und Stift benötigt. Ihr Enkel sollte hierzu mindestens im vierten oder fünften Schuljahr sein und über ein gutes Allgemeinwissen verfügen. Schreiben Sie statt der im Spieltitel genannten Sparten noch weitere Überschriften auf, die im Interessenbereich des Kindes liegen. Dazu könnten bekannte Sänger, Bands, Fußballspieler oder auch Tiere und Pflanzen und Märchenfiguren gehören. Sind alle gewünschten Sparten als Überschriften in die jeweils eigenen Tabellenspalten eingetragen, sagt ein Spieler laut „A“ und geht dann im Kopf das Alphabet durch, eventuell auch mehrmals hintereinander. Der Gegenspieler ruft irgendwann „Stop“, der gerade gedachte Buchstabe wird laut ausgesprochen. Sofort fangen alle beteiligten Spieler an, in ihre Tabelle passend zur Überschrift Wörter mit dem genannten Buchstaben einzutragen (bei „T“ beispielsweise „Take That“ als Band, „Tiger“ als Tier und „Trier“ als Stadt). Wer zuerst fertig ist, der stoppt die Spielrunde.

Punktebewertung bei Stadt, Land, Fluss
Die Spieler vergleichen der Reihenfolge nach ihre gefundenen Wörter. Wer als Einziger überhaupt einen passenden Begriff zu einer bestimmten Sparte gefunden hat, bekommt 25 Punkte. Haben die anderen Spieler ebenfalls passende Wörter gefunden, dann bekommt jeder 10 Punkte. In dem Fall, dass zwei Spieler exakt denselben Begriff in die gleichen Sparte geschrieben haben, werden 5 Punkte vergeben. Gespielt werden so viele Runde, wie vorher verabredet oder bis die Lust am Spiel vergangen ist. Und dass derjenige mit den meisten Punkten gewinnt, muss eigentlich nicht mehr erwähnt werden.