Urlaub mit Kindern macht Spaß! Urlaub mit Kindern macht Spaß?

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Familienurlaub – ganz romantisch

Schon auf der Hinreise fängt die Nerverei an: Das Töchterlein kreischt aus Langeweile in den höchsten Tönen, während Sohnemann mit wachsender Intensität gegen die Rücklehne des Fahrsitzes tritt. «Wann sind wir endlich da?», tönt es bereits nach gefühlten 10 Minuten Fahrt von hinten. Das kann heiter werden!

Was, wenn dieses Theater am Urlaubsort weitergeht? Schließlich sind die Familienmitglieder es nicht gewohnt, zwei Wochen lang intensive Gemeinschaft zu pflegen. Kindergarten, Schule und Arbeit fallen jetzt weg – es gibt keine Ausweichmöglichkeit mehr vor den Tücken des Familienlebens.

Vom Stress zu Freude: Geht das überhaupt?

Ein Geheimrezept, wie der Urlaub mit Kindern ganz leicht zu retten ist, gibt es nicht. Eines ist gewiss: Allen Unfrieden, der die Familie im Alltagsleben belastet, wird sie auch mit auf Reisen nehmen, dafür existiert kein «Pause»-Knopf. Wir empfehlen ein inneres Umdenken, eine neue Flexibilität: Das, was Sie als Pärchen früher unter «Urlaub» verstanden haben, wird für Sie als Eltern über eine gewisse Zeitspanne hinweg nicht mehr erreichbar sein. Lassen Sie sich auf das neue Erlebnis ein!

Familienurlaub ist KindCIMG6224erzeit: So verschönern Sie Ihren Urlaub

Wenn die Kinder im Urlaub auf ihre Kosten kommen, Spaß haben und sich austoben können, bleibt auch für die Eltern immer etwas Entspannungszeit übrig. Wer hingegen auf Biegen und Brechen versucht, die Kinder in einen erwachsenenfreundlichen Urlaub zu integrieren, wird scheitern. Nutzen Sie geschickt jede sich bietende Möglichkeit aus:

Genießen Sie einen Kaffee an der Poolbar, während Sie den Kindern beim Plantschen zusehen. Probieren Sie einfach mal die wilde Wasserrutsche gemeinsam mit Ihrem vor Wonne kreischenden Sohnemann aus. Versuchen Sie nicht, Ihre Ziele durchzudrücken, sondern lassen Sie sich entspannt treiben. Auch Humor tut dabei gut.

Reibungspunkte bearbeiten – schon vor dem Urlaub!

Bevor wir jetzt anfangen, die üblichen tausend Tipps zu geben, wie sich Kinder während einer Autofahrt beschäftigen lassen und was man als Familie alles gemeinsam unternehmen kann, lieber noch etwas Grundsätzliches: Immer wiederkehrende zwischenmenschliche Reibungspunkte, die manchen Urlaub vermiesen, müssen keine fortwährenden Spaßkiller bleiben. Schon manches Dauer-Ärgernis hat sich als durchaus überwindbares Kommunikationsproblem entpuppt – manchmal braucht es nur jemanden, der mit professioneller Distanz einen Blick auf das Familienleben wirft und Hilfestellung gibt. Entspannte Familien erleben viel eher einen relaxten Urlaub.




Mutter Kind Kur beantragen: Voraussetzungen und Kosten

Helene Souza  / pixelio.de

Die Voraussetzungen für eine Kur für Mutter und Kind erfüllt fast jede Mutter von Kindern unter zwölf. Stellen Sie einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse.
Helene Souza / pixelio.de

Manch eine Mutter wünschte sich bereits eine einsame Insel herbei, um dem Stress und dem Lärm des Alltags entfliehen. Besonders durch Beruf und Kindererziehung doppelt belastete Frauen, aber auch Mütter von mehreren noch kleinen Kindern weisen aufgrund ihres anstrengenden Alltagslebens Krankheitssymptome auf, die auf starke psychische und körperliche Belastungen zurückzuführen sind.

Die Gesundheitspolitik hat bereits erkannt, dass vor allem belastbare Mütter vonnöten sind, um Kinder in Geborgenheit aufwachsen zu lassen. Darum werden Mutter-Kind-Kuren als Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen angeboten.

Voraussetzungen für eine Kur für Mutter und Kind

Die Mutter-Kind-Kur versteht sich vor allem als Vorsorgemaßnahme. Das heißt, dass nicht bereits eine ernsthafte Erkrankung vorliegen muss, um eine Kurbewilligung zu erhalten. Ziel der Kur ist es, die Mutter im Alltagsleben zu stärken und sie vor stressbedingten Krankheiten zu bewahren. Selbstverständlich werden auch bestehende körperliche und psychische Leiden in den Behandlungsplan mit einbezogen.

Die Antragstellung zur Kur

Bei der Erstellung des Kurantrags ist das Müttergenesungswerk kostenlos behilflich.Vor allem sollte in dem Antrag glaubhaft dargestellt werden, dass ambulante Vorsorgemaßnahmen vor Ort ausreichend in Anspruch genommen wurden oder von der Mutter aus verschiedenen Gründen nicht besucht werden können. Zusätzlich benötigt die Krankenkasse aktuelle Atteste des Haus- und Kinderarztes zum Gesundheitszustand der potentiellen Kurteilnehmer. Sollte Ihr Kurantrag abgelehnt werden, dann lohnt sich zumeist ein Widerspruch.

Suche nach einer geeigneten Mutter Kind Kurklinik

Nach der Genehmigung der Kur durch die Krankenkasse können Sie sich ein für Sie geeignetes Kurhaus aussuchen. Recherchieren Sie hierfür im Internet, befragen Sie Bekannte oder lassen Sie sich durch das Müttergenesungswerk beraten. Beachten Sie aber, dass Ihre Krankenkasse eventuell nicht mit jeder Kurklinik zusammenarbeitet. Eine Rückfrage bei ihrem zuständigen Krankenkassen-Sachbearbeiter wird diese Frage schnell klären.

Kostenübernahme bei der Mutter-Kind-Kur

Für den Kuraufenthalt fällt ein Eigenanteil von 10 Euro pro Kurtag an, den Sie vor Antritt der Maßnahme begleichen müssen. Eine Fahrtkostenerstattung erfolgt rückwirkend durch die Krankenkasse nach entsprechender Beantragung.

Der Therapiepläne der Kurkliniken

In der Kurklinik wird ein individueller Therapieplan für jeden Patienten zusammengestellt. Hierbei handelt es sich zumeist um medizinische Anwendungen, Sportkurse, informative Vorträge zur Alltagsbewältigung und Gesprächsgruppen. Zusätzlich kann eine persönliche psychologische Beratung in Anspruch genommen werden. Auch abendliche Kreativangebote gehören in das Konzept der meisten Kurhäuser, als Anregung, auch daheim gestalterisch tätig zu werden.

Die Kinderbetreuung in den Mutter Kind Kurkliniken

Kinder nehmen an der Mutter-Kind-Kur entweder als Begleitpersonen teil, die selbst keine Therapie in Anspruch nehmen, oder als Therapiekinder. Die Betreuung ist durch geschultes Personal der jeweiligen Kurklinik gesichert, Schulkinder besuchen während der Schulzeit den durch die Klinik organisierten Unterricht. Auf diese Weise kann die gestresste Mutter ihre tägliche kinderfreie Zeit genießen, beinah wie auf der sprichwörtlichen einsamen Insel.




Milchstau – was tun, damit es keine Brustentzündung wird?

 

Was kann eine stillende Mutter gegen einen Milchstau tun, damit keine Brustentzündung entsteht?

c9c6ba5e.mWas ist ein Milchstau und was kann man dagegen tun?

Dass Muttermilch mit Abstand die beste Säuglingsnahrung ist, ist inzwischen fast allseits bekannt. Sie enthält alle für das Baby wichtigen Nährstoffe und stärkt die Immunabwehr. Ein gestillter Säugling erlebt Wärme und Geborgenheit in besonderem Maße. Das Stillen lohnt sich also auf jeden Fall, auch wenn es, besonders zu Anfang, zu einigen Problemen kommen kann.

Wie kommt es zu einem Milchstau?

Wenn die Muttermilch in der Brust nicht richtig abfließen kann, dann spricht man von einem Milchstau. Die stillende Mutter bildet immer mehr und mehr Milch, die in den engen Milchgängen drängt und ein schmerzhaftes Spannungsgefühl erzeugt. Der Milchspendereflex ist dabei so stark gemindert, dass ein großer Teil der Milch die Brust nicht verlassen kann. Oft ist Stress die Ursache für einen Milchstau. Die Säuglingsmutter sollte deshalb viel für ihre Entspannung tun und Stresssituationen vermeiden.

Auch ein zu schnelles Abstillen kann Stauungen in den Milchgängen bewirken. Eingeklemmte Milchgänge (beispielsweise durch einen zu engen BH) oder ein falsches Anlegen des Babies können weitere Ursachen sein.

Symptome des Milchstaus

Die Symptome, die einen Milchstau zumeist begleiten sind: Druckempfindliche Stellen in der Brust, Rötungen und eventuell erhöhte Temperatur der Mutter. Die Brust, in der sich der Milchstau befindet, fühlt sich oft sehr warm an. In einigen Fällen treten grippeähnliche Symtome mit Schüttelfrost und Gliederschmerzen auf, dabei kann es sich bereits um eine vom Arzt zu behandelnde Brustentzündung handeln!

Beratung durch die Hebamme

Die Nachsorgehebamme kann eine falsche Anlegetechnik korrigieren und so weiteren Milchstaus vorbeugen. Sie berät auch bei der Behandlung von Milchstaus. Die Krankenkasse zahlt das Beratungsgespräch.

Milchstau, was tun? Wärme hilft!

Im Ernstfall ist es immer angeraten, einen Arzt aufzusuchen!

Die Mutter sollte sich entspannen und am besten ins Bett legen. Das Erwärmen der Brust mit einer Infrarotlampe oder einem Kirschkernkessen trägt zur Erweiterung der Milchgänge bei. Ist die Brust gut durchgewärmt, dann kann man versuchen, die Milch vorsichtig mit der Hand aus den Gängen zur Brustwarze hin auszustreichen. Lassen Sie sich die Technik am besten von einer Hebamme zeigen.

Tritt der Milchstau in der Abstillphase auf, dann ist ein langsameres Abstillen anzuraten. Ersetzen Sie ganz gemächlich einzelne Mahlzeiten mit Brei oder Säuglingsmilch.

Häufiges Stillen und Brustmassage helfen gegen Milchstau

Eine höhere Stillfrequenz (etwa alle 90 Minuten) trägt zum Abbau des Staus bei. Bieten Sie dem Kind zuerst die nicht betroffene Brust an, damit der Milchspendereflex einsetzt. Danach ist die betroffene Brust leichter zu entleeren. Richten Sie dabei den Säugling so aus, dass das Kinn auf die schmerzhafte Stelle weist. Eine leichte Brustmassage während des Stillens lockert das Gewebe und lässt die Muttermilch besser fließen. Will das Baby nicht so oft trinken, dann verwenden Sie zwischendurch eine Milchpumpe.

Kühlen nach dem Stillen

Nachdem das Baby gestillt wurde, ist eine Kühlung der Brust empfehlenswert. Nach altem Hausrezept werden hierfür oft Weißkohlblätter oder Quarkumschläge verwendet. Auch ein Kühlpack kann helfen.

Retterspitz äußerlich anwenden, als Wickel und Auflagen

Besorgen Sie sich eine Flasche Retterspitz aus der Apotheke und machen sich damit einen Wickel für die Brust. Oder streichen Sie die Flüssigkeit direkt auf die Haut auf und decken sie sie mit Klarsichtfolie ab. Die ätherischen Öle im Retterspitz sowie der Arnika-Auszug helfen bei der Abheilung eines Milchstaus und einer Brustentzündung. Frühzeitig angewendet beugen sie oft einer weiteren Ausbreitung der Krankheit vor.

Bitte beachten Sie, dass ein Online-Artikel generell fachlichen Rat – zum Beispiel durch einen Arzt – nicht ersetzen kann.




Mutterschutz: gesetzliche Schutzvorschriften für Schwangere

 

Am Arbeitsplatz sind werdende Mütter gesetzlich geschützt durch besondere Vorschriften. Das Mutterschutzgesetz ist die Basis für diese Regeln.

d2989c86.mDer besondere Schutz des Gesetzgebers gilt nicht nur für Schwangere, sondern auch für stillende Mütter. Der Arbeitsplatz muss so eingerichtet werden, dass ein ausreichender Schutz für die Gesundheit von Mutter und Kind gegeben ist. Die jeweils zuständige Aufsichtsbehörde, beispielsweise das Gewerbeaufsichtsamt, ist diejenige Instanz, die die Einhaltung von Schutzvorschriften prüft und diesbezügliche Fragen klärt.

Betriebsarzt hilft bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes

Insofern ein Betriebsarzt existiert, ist es sinnvoll, sich bezüglich der schwangerengerechten Arbeitsplatzgestaltung an diesen zu wenden. Auch ein Wechsel des Arbeitsplatzes kann sinnvoll sein, wenn die Möglichkeiten am bestehenden Platz nicht ausreichend sind, um die werdende Mutter genügend zu entlasten.

Schwere, körperliche Anstrengungen und der Umgang mit gesundheitsgefährdenden Chemikalien sind für werdende Mütter ausgeschlossen. Wenn die jeweilige Arbeit für eine Schwangere aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar ist, kann auch ein Beschäftigungsverbot (BV) verhängt werden.

Schwangere dürfen sich liegend ausruhen

In den Pausenzeiten darf die werdende Mutter sich hinlegen, um sich zu erholen. Das Unternehmen ist verpflichtet, ihr einen entsprechenden Ruheplatz zur Verfügung zu stellen. Bei besonderen gesundheitlichen Problemen sind der werdenden Mutter liegende Ausruhphasen auch während der Arbeitszeit gestattet.

Welche Arbeiten dürfen Schwangere nicht verrichten?

Das Mutterschutzgesetz regelt, welche Arbeiten von einer werdenden Mutter nicht ausgeführt werden dürfen. Hierzu zählt vor allem das Heben schwerer Gegenstände, dauerhaftes Stehen ab dem fünften Schwangerschaftsmonat, starkes Strecken und Beugen und ständiges Hocken oder Bücken. Auch größere Unfallgefahren und Erkrankungsrisiken müssen ausgeschlossen werden.

Akkordarbeit und Nachtschicht für Schwangere verboten

Werdende Mütter müssen sich nicht den Belastungen einer Akkordarbeit stellen, der Gesetzgeber stellt sie davon frei. Auch Nachtschichten sind verboten, die Arbeitszeiten sollten zwischen sechs und 20 Uhr liegen. Überstunden müssen Schwangere nicht leisten und auch an Sonn- und Feiertagen sind sie freizustellen. Allerdings sind bezüglich dieser Regelungen begrenzte Ausnahmen erlaubt, die beispielsweise für das Gaststättengewerbe und für Krankenhäuser gelten.

Die Einzelfallprüfung

Im Einzelfall wird geprüft, ob am Arbeitsplatz eine individuelle Gefahr für Mutter und Kind vorliegt oder nicht. Spezielle schwangerschaftsbedingte Beschwerden können zu einem vom Arzt ausgesprochenen Beschäftigungsverbot führen, ohne dass eine im Mutterschutzgesetz erwähnte Regelung betroffen ist.

Der das Attest ausstellende Arzt sollte für den Arbeitgeber auf verständliche Weise darlegen, warum er das Beschäftigungsverbot verhängt und ob einfachere Arbeiten oder kürzere Arbeitszeiten alternativ möglich sind. Eine Krankheit, die nicht mit der Schwangerschaft in Verbindung steht, bewirkt eine normale Krankschreibung.

Beschäftigungsverbot auch nach der Geburt möglich

Bis zu sechs Monate nach der Entbindung kann die aufgrund der vorliegenden Mutterschaft herabgesetzte Leistungsfähigkeit zu einem vollständigen oder teilweisen Beschäftigungsverbot führen. Das ärztliche Attest sollte hierfür genau beschreiben, welche Arbeiten der Frau derzeit nicht zumutbar sind und wie lange das Verbot bestehen bleiben muss. Es bestehen weitere gesetzliche Regelungen im Mutterschutzgesetz, die sich zum Beispiel auf den Kündigungsschutz und das Mutterschaftsgeld beziehen.

Quelle: Broschüre „Mutterschutzgesetz. Leitfaden zum Mutterschutz.“, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, Oktober 2007

Das Gesetz zum Schutz der berufstätigen Mutter ist auch im Internet abrufbar.



Das Mutterschutzgesetz in einfachen Worten erklärt

 

Schwangere genießen laut Mutterschutzgesetz einen besonderen Kündigungsschutz, ihr eigenes Recht zur Kündigung bleibt davon unberührt.

CIMG7433Für wen gilt das Mutterschutzgesetz?

Das Mutterschutzgesetz bezieht sich auf alle schwangeren Frauen, die einen unbefristeten oder befristeten Arbeitsvertrag innerhalb Deutschlands innehaben. Teilzeitkräfte, Auszubildende, Minijobberinnen, Angestellte im öffentlichen Dienst und in Heimarbeit Beschäftigte sind dabei mit eingeschlossen.

Auch während der Probezeit eines Arbeitsverhältnisses tritt das Mutterschutzgesetz voll in Kraft. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen und Ausbildungen endet der Mutterschutz mit Ablauf des Arbeitsvertrages beziehungsweise bei Bestehen der Abschlussprüfung. Selbständige fallen nicht unter das Mutterschutzgesetz.

Mitteilung der Schwangerschaft an den Arbeitgeber

Die im Mutterschutzgesetz festgelegten Schutzvorschriften für Schwangere sind vom Arbeitgeber ab dem Zeitpunkt einzuhalten, an dem er von der Schwangerschaft der Mitarbeiterin erfährt. Die Mitteilung kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Verlangt ein Arbeitgeber einen schriftlichen Beleg des Gynäkologen, so muss er auch für die entstehenden Kosten aufkommen. Zur Mitteilung über eine Schwangerschaft gehört immer auch das geschätzte Entbindungsdatum, damit genau festgelegt werden kann, wann die Schutzfrist für die werdende Mutter beginnt.

Kündigungsschutz in der Schwangerschaft

Schwangere genießen einen speziellen Kündigungsschutz, der nur in wenigen Ausnahmefällen unwirksam wird. Der Kündigungsschutz beginnt mit der Schwangerschaft, auch dann, wenn dem Arbeitgeber diese noch gar nicht bekannt ist. Die Mitteilung über die Schwangerschaft muss spätestens zwei Wochen nach Kündigungseingang erfolgen, damit der Kündigungsschutz wahrgenommen werden kann. Eine Schwangere, die diese Frist ohne eigenes Verschulden versäumt, sollte die Mitteilung unverzüglich nachreichen, damit ihre Rechte gewahrt bleiben. Wichtig ist, dass die Schwangerschaft bei Aussprechen der Kündigung bereits bestand.

Ausnahmen zum Kündigungsschutz während der Schwangerschaft

Der Arbeitgeber muss eine Kündigung der Schwangeren zuerst bei der zuständigen Aufsichtbehörde (beispielsweise Gewerbeaufsichtsamt) beantragen, falls besondere Gründe vorliegen. Eine Zustimmung der Behörde kann dann erfolgen, wenn die werdende Mutter eine grobe Pflichtverletzung begangen hat oder wenn ein kleiner Betrieb in seiner Existenz gefährdet ist. Auch eine Insolvenz oder Teilstilllegung kann eventuell eine Kündigung rechtfertigen.

Was tun bei Kündigung in der Schwangerschaft?

Eine werdende Mutter, die entgegen ihres bestehenden Kündigungsschutzes eine Kündigung erhält, sollte dem Unternehmen eine schriftliche Aufforderung zukommen lassen, die Kündigung zurückzunehmen. Für solche Fälle ist zugleich die zuständige Aufsichtsbehörde der richtige Ansprechspartner. Außerdem sollte innerhalb einer dreiwöchigen Frist Klage beim Arbeitsgericht erhoben werden, damit die Kündigung rechtsunwirksam wird.

Auch dann, wenn die Frau während dieser Zeiten ihren Arbeitsplatz nicht aufsuchen kann, muss bei verbotswidriger Kündigung das vertraglich vereinbarte Arbeitsentgelt bezahlt werden. Der Kündigungsschutz besteht in der Elternzeit weiter und endet mit deren Ablauf.

Kündigung durch die Schwangere und Aufhebungsvertrag

Eine werdende Mutter hat jederzeit das Recht, selbst zu kündigen. Sie kann dies ohne Einhaltung vertraglicher Fristen wirksam zum Ende der Mutterschutzfrist nach der Geburt des Kindes tun. Ein anderer Kündigungstermin setzt wiederum die im Arbeitsvertrag festgelegten Kündigungsfristen voraus. Auch Aufhebungsverträge im beidseitgen Einverständnis sind während des Mutterschutzes gültig.

Wurde eine Schwangere allerdings zum Unterschreiben eines Aufhebungsvertrages genötigt, kann sie dagegen Klage erheben. In jedem Fall gilt es zu beachten, dass durch Eigenkündigung oder Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrags eventuell eine Sperre des Arbeitslosengeldes drohen kann.

Weiterhin beinhaltet das Mutterschutzgesetz besondere Arbeitsplatz-Schutzvorschriften für werdende Mütter.

Das Gesetz zum Schutz der berufstätigen Mutter ist auch im Internet abrufbar.

Quelle: Broschüre „Mutterschutzgesetz. Leitfaden zum Mutterschutz.“, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, Oktober 2007




Sind Hamster für Kinder geeignet?

 Bei einem Besuch im Zoofachgeschäft scharen sich die Kinder oft um die Hamsterkäfige. Und, falls sich eine kleine Schnuppernase blicken lässt, sind begeisterte Rufe zu hören. Manchmal lassen sich Eltern oder Großeltern dazu erweichen, so ein kleines, putziges Fellknäuel als Haustier zu kaufen. Hamster sind ja nicht teuer – und besonders viel Platz nehmen sie auch nicht weg. Manchmal wird das niedliche Nagetier sogar noch besonders von dem Verkäufer empfohlen.

Ralf Zierold  / pixelio.de

Vor dem Hamsterkauf gilt es, sich gründlich über die Lebensgewohnheiten des kleinen Nagers zu informieren. Kinder und Hamster passen nicht gut zueinanander.
Ralf Zierold / pixelio.de

Erst gründlich informieren, dann Goldhamster kaufen

Ein Haustierkauf per „Schnellschuss“ ist generell niemals ratsam,auch wenn die Kinderaugen bei diesem Spontaneinkauf noch so sehr strahlen. Besser ist es, sich vorher ausführlich über die optimalen Lebensbedingungen und Verhaltensweise des gewünschten Tieres zu informieren und sich Gedanken darüber zu machen, ob der neue Hausgenosse sich auch wirklich wohl fühlen wird.

Natürlich ist zusätzlich zu ergründen, ob die Freude über das neu angeschaffte Tier auch für die Kinder von Dauer sein kann. Hierfür ist eine gründliche Aufklärung der kleinen Möchtegern-Hamsterbesitzer über die Versorgung und Handhabung des flauschigen Nagers vonnöten. Denn eines dürfte klar sein: Ein Tier darf niemals zum Spielzeug degradiert werden!

Hamster sind nachtaktiv

Auch wenn im Fachgeschäft der eine oder andere Hamster seine Nase zum Häuschen herausstreckt: Diese Tiere sind grundsätzlich nachtaktiv. Vor allem am späten Nachmittag nehmen sie allerdings die Unruhe außerhalb ihres Schlafbereichs wahr und wollen sich neugierig die Sache ansehen.

Normalerweise aber lassen die kleinen Nagetiere sich kaum vor Anbruch der Dämmerung blicken und legen sich bei Tagesanbruch wieder zur Ruhe. Das heißt: Wenn die Kinder wach sind, dann schlafen die Hamster. Und nachts? Dann toben sie im Käfig herum, geben laute Nagegeräusche von sich oder lassen das Laufrad klappernd im Kreis drehen.

Hamster häufig tags wecken ist Tierquälerei

Oft wird der Umgang mit dem Goldhamster so gehandhabt, dass das Tier tagsüber immer mal wieder geweckt wird, damit das Kind es ansehen oder damit spielen kann. Eine solche Behandlung ist Tierquälerei, der Hamster wird dadurch krank. Viele Tiere reagieren mit Aggressionen und, im späteren Verlauf, mit Resignation. Ein aggressiver Hamster kann sich mittels seiner starken Nagezähne heftig zur Wehr setzen und für einige Verletzungen sorgen. Ein gestresstes Tier wird mit hoher Wahrscheinlichkeit früh sterben.

Hamster sind Einzelgänger

Hamster möchten lieber für sich allein sein, sie finden höchstens zur Paarung zueinander. Zwei Hamster auf einem zu engen Terrain, die nicht miteinander aufgewachsen sind, werden sich früher oder später bekämpfen. Aber auch bei lange zusammen lebenden Geschwistern besteht keine Garantie, dass die Tiere sich auf Dauer vertragen.

Und Achtung: Wenn diese wehrhaften Fellknäule aufeinander losgehen, dann endet das oft tödlich! Die kleinen Nager möchten auch nicht herumgetragen, geschmust oder bespaßt werden, sie haben viel lieber ihre Ruhe. Ein Hamster ist nur schwer zähmbar, man kann ihn nicht dressieren. So finden Kind und Hamster kaum zueinander, es sei denn, man lässt die Natur des Tieres völlig außer acht.

Goldhamster wissen sich zu wehren

So harmlos die possierlichen Tierchen auch aussehen, ihre Nagezähne sind echte Waffen. Ein wütender oder verängstigter Hamster kann tiefe Bisswunden verursachen. Sicherlich wird der kleine Nager einem Kampfhund keine Konkurrenz machen, doch im Umgang mit einem Hamster ist eine gewisse Vorsicht geboten. Tierärzte tragen übrigens zur Behandlung dieser Nagetiere zumeist dicke, bissfeste Lederhandschuhe.




Die erste Zeit mit dem Baby

 

Die Schwangerschaft ist bereits eine anstrengende Zeit, die allerdings auch mit viel Vorfreude verbunden ist: Wie wird es wohl sein, das neue Familienmitglied? Ist das Kind endlich geboren, beginnt ein völlig neues Kapitel in der Familiengeschichte, das oftmals mit unerwarteten Schwierigkeiten verbunden ist. Viele Eltern werden von dem kleinen Wesen bald schon an ihre Grenzen gebracht, denn sie sind Tag und Nacht gefordert.

CIMG5888In den Tagen nach der Geburt: kein unnötiger Stress

Frischgebackene Eltern sollten sich am besten in den allerersten Wochen nach der Geburt möglichst wenig vornehmen. Durchforsten Sie Ihren Terminkalender nach allen Terminen, die man streichen kann, oder die sich verlegen lassen. Nehmen Sie sich so viel Zeit wie möglich für ein entspanntes gegenseitiges Kennenlernen mit dem Säugling. Leider ist es nicht immer machbar, das der Vater sich zwei bis drei Wochen frei nimmt, doch dies ist die beste Variante. Auch der Papa sollte sich von Anfang an um sein Baby kümmern und sich intensiv mit dem Nachwuchs anfreunden. So entsteht eine enge Bindung, die in späteren Zeiten noch von Vorteil sein wird.

Im Wochenbett: Besuch reduzieren

Nach der Geburt meldet sich oft viel Besuch an, denn alle Verwandten und Freunde möchten gern das Baby sehen. Den meisten jungen Familien tut es aber viel besser, wenn sie zu Anfang ihre gemeinsame Ruhe genießen können. Wer sich den Besuchsstress im Wochenbett ersparen möchte, der kann durchaus schon vor der Geburt allen Interessierten freundlich Bescheid geben: „Wir benötigen eine Zeit der Ruhe, um als Familie zueinander zu finden und möchte darum in den ersten beiden Wochen mit Baby nur die Großeltern bei uns haben. Bitte habt Verständnis“. Ein Neugeborenes fühlt sich ohnehin am wohlsten in der Geborgenheit der elterlichen Arme und möchte noch gar nicht herumgereicht werden. Die junge Mutter muss sich zudem von den Strapazen der Geburt erholen, sie befindet sich ja noch im Wochenbett. Zu viel Stress kann eventuell einen Milchstau bei stillenden Frauen auslösen.

Nach der Geburt: Hilfe annehmen

Auch das Bitten um Hilfe sollte für junge Eltern kein Tabu sein. Wer sich Tag und Nacht um ein Baby kümmert, der schafft oft die alltäglichen Aufgaben kaum noch. Wenn also jemand während der Schwangerschaft fragt: Was kann ich zur Geburt schenken? Dann sagen Sie doch einfach, dass Sie sich in der ersten Woche nach der Geburt jeden Tag ein Mittagessen wünschen – es kann auch ein ganz einfaches Rezept sein. Und schicken Sie die Schwiegermutter nicht gleich weg, wenn diese sich in den Kopf gesetzt hat, mal durch die Wohnung zu wischen. Lassen Sie die glückliche Oma mal ein bis zwei Stunden mit dem Kinderwagen herumfahren, während Sie sich als Paar eine ungestörte, schöne Zeit machen.

Wenn das Neugeborene krank ist

In den ersten drei Monaten genießen die Säuglinge zwar noch den so genannten „Nestschutz“, der sie dank mütterlicher Antikörper selten krank werden lässt, doch manchmal greift dieser Schutz nicht ganz. Wenn Ihr Säugling erhöhte Temperatur bekommt, die Nase zu sitzt oder ein Husten aufkommt, dann scheuen Sie sich nicht, möglichst schnell zum Arzt zu gehen, auch wenn Sie für sich selbst bei einer Erkältung keinen Doktor konsultieren. Ein Husten könnte auf eine beginnende Bronchitis hindeuten und erhöhte Temperatur mag Ursachen haben, die ein Laie gar nicht erkennt. Ein Neugeborenes sollte immer möglichst bald nach Auftreten von Krankheitssymptomen therapiert werden, damit sich Krankheiten nicht verschlimmern. Kein Kinderarzt schickt eine besorgte Mutter mit einem hustenden Neugeborenen wieder nach Hause.




Trennung auf Zeit: Eine Prüfung für die Partnerschaft

 

Eine Trennung auf Zeit sollte gut geplant sein, damit diese Phase zu einer vernünftigen Entscheidungsfindung genutzt werden kann.

6b10ae9f.mWenn es in einer Partnerschaft Differenzen gibt, das endgültige Ende aber noch nicht proklamiert werden soll, dann empfiehlt sich eventuell eine Trennung auf Zeit. Doch damit die vorübergehende Trennung als Phase der Entscheidungsfindung überhaupt gelingen kann, ist eine gute Vorausplanung vonnöten. Vor allem sollten die beiden Partner ausführlich die Bedingungen für die Trennung auf Zeit besprechen und schriftlich festlegen. Wenn die Kommunikation darüber nicht gelingt, dann ist es ratsam, zu diesem Gespräch eine vermittelnde Vertrauensperson heranzuziehen.

Praktische Bedingungen für die Trennung auf Zeit

Gerade die Thematik „Probleme in der Partnerschaft“ ist sehr emotional belastet, sodass in der Diskussion über eine vorübergehende, räumliche Trennung oft die ganz praktischen Rahmenbedingungen vernachlässigt werden. Dabei ist es äußerst wichtig, beispielsweise die finanziellen Konditionen der Trennung auf Zeit gründlich zu besprechen. Denn es ist kaum möglich, dass zwei getrennte Partner in derselben Wohnung verbleiben und weiterhin einen gemeinsamen Haushalt führen. Wer wird also ausziehen? Wie werden die entstehenden Unkosten verteilt? Dabei muss nicht nur an eine eventuelle doppelte Miete gedacht werden, sondern auch an die aus dem Auszug resultierenden Nebenkosten. Fallen für den Umzug Kosten an? Muss einer der Partner einen weiteren Weg zur Arbeitsstelle in Kauf nehmen und entstehen dadurch Unkosten? Sollten gemeinsame Kinder vorhanden sein, dann müssen Besuchszeiten abgesprochen und eventuell die Betreuung neu organisiert werden.

Weitere Konditionen für die vorübergehende Trennung

Auch der Umgang mit dem anderen Geschlecht während der Trennung auf Zeit sollte vorher abgesprochen werden. Sind Flirts erlaubt? Ist Geschlechtsverkehr mit anderen Partnern erwünscht? Oder sollte besser Abstinenz geübt werden, um die weiteren Gefühlsverletzungen vorzubeugen? Klar sollte dabei sein: Was für den einen gilt, das gilt für den anderen auch. Wenn sich einer der Partner gegen sexuelle Fremdkontakte ausspricht, dann sollten beide darauf verzichten. Auch der Kontakt untereinander muss im Voraus geregelt werden. Möchte man sich regelmäßig treffen, zum Beispiel einmal in der Woche zu einem gemeinsamen Abendessen? Oder soll der Kontakt vollständig unterbrochen werden? Sind Telefonate und E-Mails erwünscht und wenn ja, wie häufig?

Auf alles gefasst sein

Oft werden große Hoffnungen in eine Trennung auf Zeit gesetzt. Die Chance auf einen kompletten Neuanfang wird in vielen Fällen herbeigesehnt. Leider ist die vorübergehende Trennung kein Allheilmittel. Am Ende dieser Phase stand so mancher schon dem plötzlich aufgetauchten, neuen Partner seiner alten Liebe gegenüber und fiel dabei aus allen Wolken. Doch selbst dann, wenn beide Partner sich für einen gemeinsamen Neustart entscheiden, können nach kurzer Zeit wieder die alten, nervenden Verhaltensmuster auftauchen. Ein neuer Streit bahnt sich dann an.

Ausführliches, klärendes Abschlussgespräch

Wenn beide Partner sich im Anschluss an die Trennungsphase einen Neubeginn wünschen, dann ist es ratsam, ein zweites, ausführliches Gespräch miteinander zu suchen. Auch hier ist die Anwesenheit einer vermittelnden Vertrauensperson zu empfehlen, die gemeinsam mit dem Paar die guten Vorsätze für die Weiterführung der Beziehung schriftlich festhält. In einigen Fällen kann bei Fortführung der Beziehung mit Einverständnis beider Partner eine räumliche Trennung beibehalten werden. Wem dem auch sei: Die sachliche Kommunikation darf auch in den folgenden Monaten und Jahren niemals abreißen, wobei immer wieder auf die gemeinsam erarbeiteten Grundsätze der Beziehung zurückgegriffen werden sollte. Denn eine gute Kommunikation ist die beste Basis für eine dauerhaft glückliche Partnerschaft.




Bringmirbio: Warum auch nicht?

 

Biokost auf fairem Handel direkt an die Haustür geliefert? Das scheint mir eine gute Idee zu sein, vor allem für Eltern, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen und beruflich stark eingespannt sind – denn so spart man sich die Zeit für den Einkauf.

0f9549b3.m Bringmirbio im Test

Die Firma Bringmirbio funktioniert genau nach oben genanntem Prinzip, und das schon seit immerhin 17 Jahren. Ich habe mir dort ein kleines Schlemmerpaket online bestellt, um mir und meinem Mann mal richtig was zu gönnen. Klar gibt es auch Obst- und Gemüsekisten zum Probieren (der Preis liegt derzeit bei etwa 25 Euro), doch mich lockte der Gaumenkitzel. Meine Wahl fiel auf „Amore Bio“  mit marinierten Tomaten, Oliven, Feta, Grissinis, Coppa Schinken, ein Stück Parmigiano-Käse und – natürlich!!!! – guten italienischen Rotwein. Das alles gibt es außerhalb des Probierpakets auch einzeln zu bestellen, dann auf Wunsch durchaus in größeren Mengen.

Bestellung und Lieferung bei Bringmirbio

Polsterung im Paket aus Papier und Pappe

Polsterung im Paket aus Papier und Pappe

Kunden haben die Wahl, mit Pay Pal, per Bankeinzug oder mit der Kreditkarte zu bezahlen. Dann kann man sich noch einen Liefertag aussuchen und dem Lieferanten einen Vermerk hinterlassen (wahrscheinlich ganz praktisch, wenn nur zu bestimmten Uhrzeiten jemand zu Hause ist). Die Lieferung kostet 4 Euro, ab 60 Euro Bestellwert zahlt man nichts. Außerdem ist es möglich, eine wöchentliche Abo-Lieferung zu bestellen, dann wird der Kühlschrank niemals leer! Meine italienische Schlemmer-Probier-Kiste kam pünktlich am Freitag und ich stellte fest, dass Schinken und Käse durch das beigelegte Kühlkissen frisch und kalt geblieben waren. Zur Polsterung der Weinflasche wurden außerdem nur Pappe und Papier verwendet, ganz konsequent umweltfreundlich.

Inhalt meines italienischen Schlemmerpakets

Inhalt meines italienischen Schlemmerpakets

Schlemmerabend mit Bringmirbio

Abends hieß es dann: Es ist angerichtet! Und: Es schmeckte richtig, richtig lecker! Jeder Bestandteil des Pakets besitzt einen kräftigen, würzigen Geschmack, der den Gaumen angenehm kitzelt. Alles harmoniert hervorragend miteinander. Der Wein ist um Längen besser, als der vom Pizzadienst: kein bitterer Nachgeschmack, ganz sanft und einfach gut. Unsere Kinder mochten wie erwartet ausschließlich die Grissinis: Tomaten, Oliven, Feta fanden sie schrecklich. Es gibt in der Tat viele Lebensmittel bei Bringmirbio, die sich für Kinder sehr viel besser eignen. Aber ehrlich gesagt: In diesem Fall waren wir froh, auch mal etwas ganz für uns zu haben 😉 !

Fazit meiner Erfahrung mit Bringmirbio

Für einen herrlichen Schlemmerabend oder als appetitlicher Kühlschrank-Auffüller nach dem Urlaub (auch zu diesem Zweck gibt es eine spezielle Kiste) ist das Angebot wunderbar geeignet. Ich würde auch gern mal eine Überraschungskiste für Freunde bestellen, zum Geburtstag oder zu anderen Gelegenheiten. Ob ein regelmäßiger Einkauf oder sogar ein Abo „drin“ ist, hängt allerdings ganz von der Ausstattung der Haushaltskasse ab. Denn: Einen gehobenen Geschmack zu bedienen, ist ganz automatisch etwas teurer! Doch wer es sich leisten kann, tätigt mit Bringmirbio sicher keinen Fehlgriff. Vor allem Menschen, die auf bestimmte Lebensmittel allergisch reagieren oder stillende Mütter gehen mit den Spezialpaketen ganz auf Nummer sicher – und das ist wirklich gut so.

So lässt es sich leben!

So lässt es sich leben!

 




Wenn Großeltern die Enkel verwöhnen, bekommen Eltern oft Probleme

 

Großeltern sind ein Segen – und manchmal scheinen sie auch ein Fluch zu sein. Mühsam anerzogenes Verhalten der lieben Kleinen wird von ihnen annulliert.

Liebe Großeltern - freche Kinder?

Liebe Großeltern – freche Kinder?

Kennen Sie das auch? Tagein, tagaus trainieren Sie mit Ihrem Kleinkind, das man die Wurst nicht einfach vom Brot zupft und anschließend den Rest stehenlässt. Und dann kommen Oma und Opa daher, rupfen die Wurst vom Frühstücksbrot und reichen es dem geliebten Enkelkind, weil das arme, kleine Wesen doch gar keine Lust hat, das ganze Butterbrot zu essen! Oder: Sie haben sich geschworen, Ihr Kind von Anfang besonders gesund zu ernähren und ihm nur sehr wenig Süßigkeiten anzubieten. Dann kommen Oma und Opa und überhäufen den geliebten, kleinen Spatz mit Milchschnitte, Fruchtzwergen und Gummibärchen!

Eltern und Großeltern sind zwei verschiedene Paar Schuhe

Unweigerlich stellt sich den Kleinkindeltern die Frage: Warum sind meine Eltern heute so anders, als sie es damals zu mir waren? Früher waren sie viel strenger, hatten ihre Prinzipien. Und heute scheinen sie es sich in den Kopf gesetzt haben, alle Erziehungsprinzipien über den Haufen zu werfen! Oder man fragt beim Besuch der Schwiegereltern ganz verwundert seinen Partner: „Hast du früher zu Hause auch zwischen allen Mahlzeiten Gummibärchen und Schokolade gegessen?“ Doch der Partner schüttelt verneinend den Kopf und erinnert sich wehmütig daran, dass früher die Schokoladentafeln im höchsten Schrankfach aufbewahrt wurden, auf das er keinen Zugriff hatte.

Es scheint einfach in der Natur der Sache zu liegen, dass Großeltern sich ganz anders verhalten, als Eltern. Zumindest in den meisten Fällen. Oma und Opa haben einen Hang dazu, die Enkel zu verwöhnen. Egal, ob das den Mamas und Papas sinnvoll erscheint oder nicht.

An seltenen Besuchstagen der Großeltern: Locker bleiben, liebe Eltern!

Vor allem dann, wenn die Großeltern weiter entfernt wohnen und ohnehin eher selten zu Besuch sind, ist die beste Empfehlung an die Eltern: Locker bleiben! Kleine Kinder können sehr gut zwischen Eltern und Großeltern unterscheiden, die Erziehung wird durch einige Ausnahmen an Großeltern-Besuchstagen nicht zunichte gemacht. Nur, wenn wirklich jedes gesunde Maß überschritten wird, gilt es, den eifrigen Großeltern freundlich, aber bestimmt, Grenzen zu setzen. Ein ständiges Einschreiten der Eltern aber sorgt nur für Stress und vielleicht sogar Streit an den raren Besuchstagen. Gönnen Sie Ihren Kindern einfach diese besondere Zeit, denn wer weiß, wie lange sie ihre Großeltern überhaupt noch haben werden! Wenn Oma und Opa sehr weit entfernt wohnen, dann gilt es oft sogar, die Beziehung zwischen Enkelkindern und Großeltern ganz besonders zu fördern.

Was aber, wenn die Großeltern ständig da sind?

Wenn Oma und Opa in der Nachbarschaft oder sogar in demselben Haus wohnen, dann gestaltet sich die Thematik weniger einfach. Denn oft geschieht es dann, dass die Erziehungsarbeit der Eltern richtiggehend untergraben wird. Ein „Nein“ das Papas bedeutet dann für das Kind: Ich frage mal den Opa, der erlaubt es bestimmt! In einer solchen Situation ist eine klärende Familienkonferenz die vernünftigste Lösung. Hierbei sind die Emotionen möglichst im Zaum zu halten, damit ein sachliches Gespräch entstehen kann. Unterbreiten Sie als Eltern den Großeltern den Vorschlag, gemeinsam einen Plan zu erarbeiten, wie sie in der Erziehung zusammenarbeiten können, ohne dass Oma und Opa ihren besonderen Status ganz verlieren.

Wie mit den Großeltern reden?

Um im klärenden Gespräch zwischen Eltern und Großeltern weitere Verletzungen und Streitigkeiten zu vermeiden, ist nicht nur der Tonfall entscheidend. Überhäufen Sie bitte Oma und Opa nicht mit Vorwürfen in der Art: „Ihr macht meine ganze Erziehung kaputt!“ oder „Ihr seid Schuld daran, dass mein Kind zu dick wird!“. Sprechen Sie vielmehr darüber, was Sie sich selbst sich für Ziele gesetzt haben und wie Sie daran arbeiten, diese zu verwirklichen. Bitten Sie die Großeltern um ihren eigenen Erziehungsbeitrag, würdigen Sie dabei aber auch ihre liebevolle Zuwendung zu ihrem Kind.

Es macht Sinn, das Ergebnis des Familiengesprächs schriftlich festzuhalten. Vielleicht machen die Großeltern eigene Vorschläge, was sie verändern können. Bestimmte Grundsätze sollten in jedem Fall festgehalten werden, wie beispielsweise: Wenn die Eltern „Nein“ gesagt haben, dann sagen die Großeltern nicht „Ja“. Oder: „Vormittags und abends vor dem Zubettgehen gibt es keine Süßigkeiten“. Oma und Opa sollten aber nicht zu einem zweiten Elternpaar werden, sondern sich weiterhin in ihrer Art unterscheiden dürfen. Falls Sie selbst liebevolle Großeltern gehabt haben, dann erinnern Sie sich bitte daran und gönnen Ihren Kindern die ganz besondere Zeit mit Oma und Opa!

Keine Einigung in Sicht zwischen Eltern und Großeltern…

Wenn es ständig Streit zwischen nah zusammen wohnenden Eltern und Großeltern gibt und trotz aller Gesprächsversuche keine konstruktive Einigung in Sicht ist, dann hilft nur noch eines: Räumlichen Abstand nehmen und die Kontakte reduzieren. Zumeist ist dies gar kein einfacher Schritt, doch die einzige Möglichkeit zu einer stressärmeren Beziehung. Den Kontakt zwischen Enkeln und Großeltern völlig zu unterbinden, ist nur in seltenen, extremen Ausnahmefällen (beispielsweise bei häuslicher Gewalt oder exzessivem Drogenmissbrauch seitens der Großeltern) ratsam. Denn eines ist sicher: Großeltern tun den Kindern einfach gut!