Tipps für ein gelungenes Geburtstagspäckchen

Egal, ob das Enkelkind weit weg wohnt oder direkt um die Ecke: Ein liebevoll gepacktes Geburtstagspäckchen sorgt zuerst für Spannung – und dann, wenn alles gut läuft, auch für große Freude. Hier einige Anregungen für den Inhalt.

Ein Geburtstagspäckchen für das Enkelkind

Ein Geburtstagspäckchen für das Enkelkind

Geburtstagspäckchen für das Enkelkind

Ein großes, bunt verpacktes Paket löst immer Vorfreude sowohl in dem Beschenkten als auch in dem Schenkenden aus. Kinder lieben es ganz besonders, das Geschenkpapier zu zerreißen und voll Spannung den Inhalt zu erkunden. Als Großmutter oder Großvater können Sie Ihrem Enkelkind mit einem liebevoll zusammengestellten und verpackten Geschenkpaket eine tolle Geburtstagsüberraschung bereiten, die Sie entweder mit der Post verschicken oder auch persönlich abgeben.

Ein Päckchen zum Geburtstag als Ritual

Wenn Sie Ihrem Enkelkind jedes Jahr pünktlich zum Geburtstag ein Päckchen überreichen möchten, dann können Sie daraus ein richtig schönes Ritual entstehen lassen. Schon von klein auf wird Ihr Enkel dann wissen: Heute kommt wieder das Großeltern-Paket! Besonders gelungen wird diese stetig wiederkehrende Überraschung, wenn ein Teil des Inhalts immer gleich bleibt, beispielsweise die bunten Kerzen für den Geburtstagskuchen – oder sogar der Geburtstagskuchen selbst.

Tipps für das Geburtstagspäckchen

Einen Geburtstagskuchen kann man tatsächlich verschicken: Backen Sie dafür einen „trockenen“ Kuchen wie beispielsweise Marmor- Sand- oder Nusskuchen (gern auch mit Schokoladenglasur) und wickeln diesen sorgfältig in Frischhaltefolie ein. Schon ist der Geburtstagskuchen gut verpackt und auch für zwei, drei Tage haltbar. Die passende Dekoration können Sie gleich mit dazulegen, für kleinere Kinder vielleicht noch zusätzlich das „Partyset“ mit Rolltröten, Lutschern, Luftschlangen und Papphüten. Außerdem gehören in das Geburtstagspäckchen die Lieblingssüßigkeiten des Enkelkindes und eine kleine Beigabe für eventuelle Geschwister, damit diese nicht allzu neidisch werden.

Geburtstagsgeschenke einpacken

Je nachdem, wie groß Ihr Budget ist, können Sie natürlich noch ein oder mehrere Wunschgeschenke dazulegen, wie Spielzeug, schicke Kleidung oder besonderes Schulmaterial. Am besten sprechen Sie den Inhalt vorher mit den Eltern ab, damit nichts Überflüssiges oder Doppeltes enthalten ist, und packen Sie jedes Teil einzeln ein, um Spannung und Freude beim Erkunden des Inhalts zu steigern. Natürlich darf die lustig verzierte Glückwunschkarte von Oma und Opa nicht fehlen: Worte, die von Herzen kommen, verstehen auch schon Kindergartenkinder. Durch die geschriebenen Glückwünsche wird das Geschenk noch viel persönlicher.




Gesellschaftsspiele im Test

Gesellschaftsspiele machen nicht nur Kindern Spaß

Gesellschaftsspiele machen in jedem Alter Spaß, die Eltern sowie Oma und Opa haben dabei ebenso ihre Freude wie die Kinder. Wie findet man die besten aktuellen Spiele passend zum Alter der Kinder?

Spielenachmittag gestalten
Ein gemeinsamer Nachmittag mit Gesellschaftsspielen kann das schlechte Wetter in Vergessenheit geraten lassen. Fröhliches Gelächter und prickelnde Spannung liegen in der Luft, wenn ein wirklich schönes Spiel gespielt wird. Dazu passt noch leckeres Gebäck, zum Beispiel Muffins oder Kekse. Kaufen Sie sich ein paar gute Spiele, wenn Sie öfter mit ihrem (Enkel)kind spielen möchten, und lagern sie diese bei sich. Auf diese Weise habe sie die Spiele immer zur Hand und sie bleiben für das Kind immer etwas Besonderes, das es nur bei den Großeltern gibt.


Welches Gesellschaftsspiel dem schenken?
Ein Gesellschaftsspiel ist auch ein schönes Geburtstagsgeschenk, das die Gemeinschaft mit Familie und Freunden fördert. Die Auswahl ist allerdings unüberschaubar groß, sodass es nicht leicht fällt, die richtige Wahl zu treffen. Um die Suche zu erleichtern, gibt es im Internet Testportale, wie beispielsweise kinderspiele-im-test.de. Dort haben Testpersonen gemeinsam mit ihren Kindern bereits die auf dem Markt befindlichen Spiele ausprobiert, ausführlich beschrieben und bewertet. Die Sortierung nach Altersgruppen erleichtert die Navigation auf der Webseite und lässt interessierte Großeltern schnell finden, was sie suchen: das passende Geschenk für Ihr Kind oder Enkelkind. Vom Kleinkind- bis zum Teenageralter sind alle Kategorien vorhanden. Und auch dann, wenn Sie selbst eher ein Spielemuffel sind: Probieren Sie es doch einfach mal aus, manchmal bieten auch Kinderspiele noch Herausforderungen für Erwachsene.





Wie funktioniert das Basteln mit PlayMais?

PlayMais Sets im Spielzeugladen

Was ist PlayMais und wie bastelt man damit? Sie haben vielleicht schon die großen, transparenten Eimer mit diesem Bastelmaterial im Spielwarenladen gesehen. Die bunten, kleinen Rollen sind schon für kleinere Kinder ab 3 Jahren geeignet – aber auch Schulkinder können damit ihre Fantasie ausleben. Gemeinsam mit den Eltern oder Großeltern macht das Basteln doppelt Spaß.

Woraus besteht PlayMais?

PlayMais besteht aus Maisgrieß, ist also problemlos biologisch abbaubar – und um die Gesundheit der damit spielenden Kinder muss man sich auch keine Sorgen machen. Eingefärbt ist der Maisgrieß mit Lebensmittelfarben. Das Material wird in Form von vielen kleinen Rollen geliefert, je nach Set farblich sortiert oder bunt gemischt.

Was kann man mit PlayMais machen?

PlayMais ist ein Material, das sich auf vielfältige Weise bearbeiten lässt. Der besondere Clou: Man braucht nur ein paar Tropfen Wasser, um die einzelnen Teile miteinander zu verkleben oder sie relativ fest mit einer Unterlage zu verbinden. Die enthaltene Stärke besitzt eine gute Klebekraft. Also ist auch kein Kleber nötig, der ja auch wieder gesundheitsschädliche Stoffe enthalten könnte. Die PlayMais Rollen kann man je nach Wunsch zerschneiden, in Form kneten und platt pressen. Sie lassen sich auf Bindfäden und Stäbchen auffädeln, sodass zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten entstehen. PlayMais Bücher bieten Vorlagen für kreative Bastelobjekte, manche Material-Sets enthalten auch so genannten Dekokarten als Bastelvorlagen.

Gestalten mit PlayMais

Basteln Sie mit Ihrem Kind doch einmal eine schöne Kette aus Playmais, eventuell mit passendem Armreifen oder einer Krone. Farbenfrohe Girlanden für die nächste Party sind ebenso einfach herstellbar, wie kleine Autos (mit Stäbchen als Achsen), beklebte Bilderrahmen und Blumentöpfe. Sie können auch lustige Mobiles gestalten, die sich auf Grund der Leichtigkeit des Materials schön im Wind bewegen. Ein PlayMais WORLD Set bietet Ihnen und Ihrem Enkel außerdem die Möglichkeit, nach der jeweiligen Vorlage eine eigene, kleine Welt zu basteln. Auf jeden Fall bringen Sie mit einem Eimer PlayMais Abwechslung in die gemeinsame Zeit – und Ihr Kind hat etwas Greifbares, das es zumindest eine Weile aufheben kann.




Meine Oma ist auf Facebook!

Natürlich gibt es sie: Die im Web surfenden Omas und Opas, denn sonst würde sich eine Großeltern-Seite wie diese erübrigen. Wenn die Enkelkinder selbst bereits in dem Alter sind, dass sie Zugang zum Internet haben, dann lässt es sich prima auf diesem Weg miteinander Kontakt halten.

Online-Kontakte mit den Enkeln pflegen

Großeltern im Social Network
Den Kids von heute sagt man nach, dass sie sich in so genannten Social Networks, sozialen Netzwerken des Internets, prima auskennen und ihre Bekanntschaften dort ausgiebig pflegen. Sind Ihre Enkel auch bei meinvz.de, facebook.de oder wer-kennt-wen.de aktiv? Dann haben Sie nun Möglichkeit, den Kontakt zur jungen Generation in der digitalen Welt auszubauen. Dabei ist es egal, ob ihre Enkel nun weit entfernt oder in derselben Straße wohnen: Wenn die Kinder und Jugendlichen im Internet mit ihren Freunden kommunizieren, lässt dies immer ein Törchen für Sie offen.

Ausspionieren auf Facebook? Besser nicht!
Bevor Sie in Betracht ziehen, sich bei einem der Social Networks anzumelden und ihrem Enkelkind eine Freundschaftsanfrage senden, bedenken sie eines: Nutzen Sie diese Möglichkeit niemals, um den jungen Menschen zu kontrollieren. Wenn Sie im Laufe Ihrer digitalen Kommunikation sehen, dass ihr Enkel Hilfe braucht, dann wenden Sie sich zuerst im vertraulichen Gespräch an ihr Enkelkind und versuchen Sie, mit ihm gemeinsam Lösungen zu finden.

Vorsicht bei Facebook und Co.
Wenn Sie den Austausch über soziale Netzwerke suchen, dann sollten Sie sich stets bewusst sein, dass es hier auch um Ihre persönliche Daten geht. Vor allem das beliebte Netzwerk „Facebook“ ist dafür bekannt, alle eingegebenen Daten zu speichern, zu verknüpfen und auszuwerten. Überlegen Sie sich also gründlich vorher, was Sie dort preisgeben möchten. Niemand zwingt Sie beispielsweise, Ihren vollständigen Namen anzugeben oder ihre Adresse und Handynummer einzutragen. Lassen Sie einfach die Daten weg, die ohnehin niemanden etwas angehen. Beschäftigen Sie sich außerdem mit den Einstellungsmöglichkeiten der jeweiligen Plattform: Sie können bestimmen, welche Informationen nur Ihre Freunde sehen dürfen und was die ganze Online-Welt erfahren darf. Wahrscheinlich bevorzugen Sie eher etwas Privatsphäre, darum investieren Sie genügend Zeit in die Einstellungen.

Wie funktionieren Facebook und Co?
Bei den bereits genannten drei Plattformen ist die Anmeldung nach heutigem Stand kostenlos. Lesen Sie sich aber trotzdem gründlich die allgemeinen Geschäftsbedingungen durch, damit Sie wissen, worauf Sie sich genau einlassen. Sind Sie erst einmal angemeldet, dann können Sie sich ein „Profil“ erstellen, das wie eine Visitenkarte funktioniert: Laden Sie ein Profilbild hoch (das muss nicht unbedingt ein Foto von Ihnen sein), tragen Sie die Daten ein, die Sie preisgeben möchten. Im nächsten Schritt können Sie dann Freundschaftsanfragen versenden oder erhalten, so sammeln Sie sich langsam einen interaktiven Freundeskreis zusammen. Wenn Sie unter Ihrem Echtnamen agieren, dann können Sie von anderen, die gezielt nach Ihnen suchen, besser gefunden werden. Wenn nicht: Teilen Sie den potenziellen Freunden einfach ihren Nicknamen auf anderem Wege mit oder versenden Sie Freundschaftsanfragen mit entsprechender Nachricht. Jetzt können Sie die Aktivitäten Ihrer „Freunde“ mitverfolgen, Nachrichten versenden, Fotos austauschen, live miteinander chatten und vieles mehr. Probieren Sie es einfach aus – und wenn irgendetwas nicht richtig klappt: Fragen Sie einfach Ihr Enkelkind!





Baby früher und heute

Vielleicht geht es Ihnen auch so: Sie sind gerade frisch Oma oder Opa geworden und möchten sich um Ihr Enkelkind kümmern. Aber die Tochter oder Schwiegertochter macht einiges anders, als Sie es früher gewohnt waren und verlangt das wahrscheinlich auch von Ihnen.

Babyschlaf und SIDS
Auch früher gab es schon den so genannten „plötzlichen Kindstod“ (SIDS), statistisch gesehen sogar viel häufiger als heute. Ihnen wurde wahrscheinlich noch gesagt, dass ein Baby auf dem Bauch schlafen muss, damit es nicht womöglich erstickt. Heute sind die SIDS-Zahlen deshalb deutlich zurückgegangen, weil diesbezüglich neue Erkenntnisse vorliegen: Säuglinge schlafen heutzutage auf dem Rücken, weil dies die sicherste Position ist. Auch von Bettdecken, Kissen und Bettchenhimmel wird allgemein abgeraten, denn es liegen gesicherte Daten vor, dass solche Gegenstände die Wahrscheinlichkeit von SIDS erhöhen. Wenn Sie also nun sehen, dass Ihr kleines Enkelkind in einem ziemlich „nackt“ erscheinenden Bettchen liegt und statt Kuscheldecke einen Schlafsack sein Eigen nennt, dann hat dies alles seine Richtigkeit: Dem Baby ist es so nicht „ungemütlich“, es schläft bequem und vor allem sicher.


Wie warm muss das Baby eingepackt sein?
Einige Omas packen ihre Enkel gern besonders warm ein, doch ein gesundes Baby braucht im Haus kein Mützchen. Die meiste Wärme des menschlichen Körpers entweicht über den Kopf, eine warme Mütze im Haus kann einen Wärmestau beim Säugling verursachen. Wenn die Hände Ihres kleinen Enkelkindes kalt sind, dann fühlen Sie doch lieber nochmal am Nacken nach: Ist der Nackenbereich angenehm warm, dann friert das Kind nicht trotz kühler Hände. Vor allem im Schlaf sollte ein Baby nie allzu warm liegen. Meiden Sie Polyester-Decken, die ebenfalls einen Wärmestau verursachen können, und greifen Sie für das Baby auf Naturmaterialien zum Zudecken zurück, wie beispielsweise Bio-Baumwolle.

Welche Creme für den wunden Babypopo?
In früheren Zeiten nahmen viele Mütter eine reichhaltige Fettcreme zur Hand, meist von der bekannten Marke Penaten, um den Po des Babys vor dem Wundwerden zu schützen. Heute weiß man: Es muss viel Luft an die zarte Babyhaut. Die Wundcremes sind leichter geworden, Inhaltsstoffe wie Zink und Kamille pflegen die Haut und lassen wunde Stellen schnell heilen. Die fettige Creme hat ausgedient, doch wenn Sie der vertrauten Marke Penaten bei der Popflege treu bleiben möchten, dann kaufen Sie für Ihr Enkelkind einfach eines der neuen Produkte aus derselben Firma.


Wie baden Babys heute?
Vielleicht haben Sie früher noch Ihrem Baby ein Schaumbad bereitet – und danach die empfindliche Haut mit reichlich Creme behandelt. Auf Grund der immer häufiger auftretenden Allergien und Hautkrankheiten wird heute die Babyhaut nur sehr reduziert gepflegt. Die meisten Babys baden in klarem Wasser, vielleicht mit einigen Tropfen Olivenöl oder Muttermilch versehen. Die gesunde Babyhaut hat Eincremen im Normalfall nicht nötig, sie reguliert sich selbst. Extrem trockene Haut kann regelmäßig spezielle Babycreme gebrauchen.


Vollmilch und Honig im ersten Lebensjahr?
In der Regel wird heute empfohlen, in den ersten zwölf Lebensmonaten auf Kuhmilch für das Baby zu verzichten. In dieser frühen Phase kann die Vollmilch allergiefördernd sein, besser sind spezielle Pulvermilchprodukte. Wenn Eltern ihrem Kind in der Anfangszeit aus diesem Grund keine Kuhmilch geben möchten, dann gilt das Verbot natürlich auch für alle Milchprodukte wie beispielsweise Jogurt oder Quark. Honig ist im ersten Lebensjahr sogar richtig gefährlich. In früheren Zeiten gab man ihn zum Süßen sogar manchmal auf dem Schnuller, doch heute weiß man: Das Naturprodukt kann Bakterien enthalten, die den Darm des Säuglings lähmen. Darum ist Honig heute in den ersten zwölf Monaten für das Kind auch in kleinen Mengen verboten.




Enkelkind zu Besuch? Kinder bei Regen beschäftigen

Sie haben ihr Enkelkind zu Besuch und es regnet draußen in Strömen? Hier finden Sie einige Tipps für gemeinsame Spiele und kreative Beschäftigungen, damit sich beim Großelternbesuch keine Langeweile breitmacht.

„Mensch ärgere dich nicht“ macht mit Oma und Opa besonderen Spaß!

Viel Bewegung im Haus
Wenn Ihr Enkelkind öfter bei Ihnen zu Besuch ist und Sie ein wenig Platz übrig haben, dann schaffen Sie sich einige Spielzeuge zum Austoben an. Hüpfpolster sind beispielsweise recht Platz sparend zu verstauen und man kann herrlich auf ihnen herumspringen. Eventuelle Verschmutzungen sind mit einem feuchten Lappen ganz leicht wieder zu entfernen. Ein Hängesessel – die Sitzvariante einer Hängematte – bietet Ihnen selbst einen gemütlichen Platz zum Lesen und Entspannen. Wenn das Enkelkind zu Besuch ist, dann es darin schaukeln und sich um fröhlich um die eigene Achse drehen. Hängesessel werden schnell zu einem Lieblingsplatz für Groß und Klein. Oder bauen Sie aus Plastikbechern eine kleine Pyramide auf, die aus einiger Entfernung mit dem Ball „abgeräumt“ werden soll: Wer benötigt die wenigsten Würfe, um alle Becher umzuwerfen?


Kreativität ausleben und dabei zur Ruhe kommen
Die meisten Kinder besitzen eine kreative Ader, die sie gern auf verschiedene Weise ausleben. Kennen Sie beispielsweise Bügelperlen? Bringen Sie die bunten Perlen gemeinsam mit dem Kind auf die kleinen Steckplatten auf und formen Sie dabei Tiere, Sterne, Herzen und was immer Ihnen noch einfällt. Jede Figur wird am Ende gebügelt, wobei die Plastikperlen miteinander verschmelzen: Fertig ist die farbenfrohe Dekoration! Auch Playmais ist eine interessante Möglichkeit der kreativen Beschäftigung, er ist ebenso wie die Bügelperlen in jedem Spielwarenhandel erhältlich. Die einzelnen, farbigen Playmais-Stücke sind durch Anfeuchten mit Wasser miteinander zu verkleben, auf verschiedene Untergründe fixierbar und ganz einfach zu verformen. Der kindlichen Fantasie sind bei der Verwendung kaum Grenzen gesetzt – und auch Sie können sich mit diesem Material kreativ ausleben!


Altbewährte Gestaltungsspiele
Malen nach Zahlen haben bestimmt schon Ihre eigenen Kinder gemacht, wenn sie mal ein besonders „perfektes“ Bild malen wollten. Auch ihrem Enkelkind wird diese Beschäftigung Freude bereiten, sofern es einige Geduld und Freude am Gestalten besitzt. Stempel und Schablonen bieten ebenfalls die Möglichkeit, kleine Kunstwerke zu schaffen und diese farbig auszumalen. Dreidimensionale Werke lassen sich am besten mit Knetgummi anfertigen. Wer seine Figuren lieber für lange Zeit konservieren und vielleicht zusätzlich farbig bemalen möchte, der kauft sich ein Päckchen Fimo Modelliermasse.

Kartenspiele und Gesellschaftsspiele
Besitzen Sie noch kindgerechte Gesellschaftsspiele aus alten Zeiten? Dann holen Sie diese doch wieder für das Enkelkind hervor! Und wenn Sie die alten Spiele bereits entsorgt haben, dann gibt es sie in neuer Version relativ kostengünstig zu kaufen: „Mensch ärge dich nicht“, „Spitz pass auf“, „Mikado“, „Memory“ und „Domino“ haben in der modernen Zeit nichts von ihrem Reiz verloren. Zum gemeinsamen Spiel mit älteren Kindern bietet sich noch immer das bekannte „Monopoly“ an. Sie müssen dafür wahrscheinlich nicht einmal neue Spielregeln lernen, sondern werden sich schnell wieder an alles erinnern. Kartenspiele, die Groß und Klein Freude bereiten, gibt es ebenfalls in altbekannter Version: „Schwarzer Peter“ und „Uno“ eignen sich bereits für Kindergartenkinder, ab dem Grundschulalter können beispielsweise „Ligretto“ und „Elfer raus“ gespielt werden.


Gemeinsam Zeit verbringen
Wichtig ist vor allem die gemeinsam verbrachte Zeit mit dem Enkelkind, denn Kinder genießen es, bei Oma und Opa zu sein. Gemeinsame Beschäftigungen sind viel sinnvoller, als Fernsehen zu schauen oder Computerspiele zu machen. Vielleicht möchten Sie sich auch einfach mal mit ihrem Enkelkind gemütlich auf das Sofa setzen und Geschichten vorlesen, alte Fotos anschauen oder aus alten Zeiten erzählen. Bleiben Sie mit Ihrem Enkelkind in engem Kontakt, indem Sie oft und viel mit ihm reden: Dann werden Sie eine gute Beziehung zueinander entwickeln, die sich für beide Seiten als wertvoll erweist.




Wie können Großeltern nach der Geburt des Enkels helfen?

 

Hurra, endlich ist das Enkelkind gesund und munter geboren worden! Wie können die stolzen Großeltern in der kommenden Wochenbettzeit hilfreich sein?

Wie können Großeltern nach der Geburt des Enkels am besten helfen?

Oma und Opa möchten in der Wochenbettzeit helfen

Die meisten „frischgebackenen“ Großeltern, vor allem aber die Omas, möchten in der Wochenbettzeit hilfreich sein. Bei der eigenen Tochter ist das vielleicht noch relativ einfach, weil man sie zumeist besser kennt, als die Schwiegertochter. Doch ist in jedem Fall einiges Einfühlungsvermögen geboten, damit in dieser ganz speziellen Situation keine Unstimmigkeiten entstehen: Einige junge Mütter möchten gern viel Hilfe, viele benötigen aber auch hauptsächlich ihre Ruhe und jede Menge Privatsphäre.

Absprache mit den Eltern wichtig
Eine genaue Absprache mit den Eltern, wann und welche Hilfe sie gern in der ersten Zeit mit dem Baby hätten, sollte am besten schon vor der Geburt erfolgen. Wenn das Baby da ist, können sich allerdings einige Dinge noch ändern, denn die erste Zeit mit dem Nachwuchs ist nicht immer so genau planbar. Liebevolle Großeltern beachten die Wünsche der Eltern. Fühlen Sie sich nicht persönlich angegriffen, wenn Sie gebeten werden, erstmal eine Weile Abstand zu halten. Eine junge Familie braucht im Regelfall einige Zeit, zueinander zu finden. Vor allem Frauen, die zum ersten Mal Mutter werden, können in den ersten Wochen sehr eigen sein: Manchmal wünschen sie sich überhaupt keinen Besuch und möchten einfach nur mit Baby und Mann alleine sein. Solche Bedürfnisse sind ganz normal.


Oma und Opa als Haushaltshilfe oder Babysitter
Wenn das junge Elternpaar eher Abstand halten und sich zurückziehen möchte, dann können die Großeltern vielleicht hin und wieder ein Mittagessen vorbeibringen oder die Bügelwäsche annehmen. So entlasten sie die Wöchnerin und sorgen dafür, dass  diese mehr Zeit für ihr Baby hat. Falls die Großeltern zum Kaffeetrinken eingeladen werden, ist es sinnvoll, den Kuchen hierzu gleich mitzubringen. Das ist eine freundliche Geste, die bestimmt gut ankommt. Ein besonders sensibler Bereich ist die Betreuung des Säuglings: Womöglich möchte die junge Mutter am Anfang nicht gern andere Menschen an das Kind heranlassen und lieber alles selbst machen. Betrachten Sie diesen Wunsch bitte nicht als Missachtung Ihrer eigenen Fähigkeiten. Wöchnerinnen haben oftmals einen besonders ausgeprägten Schutzsinn gegenüber ihrem Baby, der nach und nach zurückgeht.

Freizeit für die jungen Eltern: Großeltern passen auf das Baby auf
Auch Babysitting sollte nicht aufgedrängt, sondern nur freundlich angeboten werden. Manch eine Säuglingsmutter mag sich zu Anfang gar nicht von ihrem Kind trennen und möchte nicht einmal, dass es ohne sie im Kinderwagen spazierengefahren wird. Haben Sie Geduld: Ihre Chance auf eine Spazierfahrt wird bestimmt bald kommen. Viele junge Eltern nehmen das Angebot, in der Wochenbettzeit mal etwas für sich allein zu unternehmen, auch gern an. Beide Verhaltensweisen haben ihre Berechtigung und sollten akzeptiert werden. Für die Großeltern sollte vor allem eines im Vordergrund stehen: Die erste Zeit mit dem neuen Familienmitglied möglichst stressfrei und ohne familieninterne Reibereien zu gestalten. Damit wächst und stabilisiert sich die Basis für das Zusammenwachsen aller drei Generationen.




Lebenserinnerungen für Enkel aufschreiben

Sie möchten gern für die Enkelkinder Ihre Lebensgeschichte schriftlich festhalten? Ein Buch der Erinnerungen ist ein schönes, lebenslanges Andenken für Ihre Nachfahren. So setzen Sie Ihr Vorhaben in die Tat um.

Lebenserinnerungen mit dokumentenechten Materialien schreiben

Autobiografie von Oma und Opa
Großeltern blicken zumeist auf ein ereignisreiches Leben zurück: Vor allem ihre Kindheit und Jugend unterscheidet sich drastisch von den Lebensumständen der Enkelkinder. Vielleicht haben Sie Ihren Enkeln bereits einiges aus Ihrem Leben erzählt und dabei großes Interesse erfahren – oder aber die Enkelkinder sind noch zu jung, um Ihre Erzählungen zu begreifen. Das schriftliche Festhalten der Lebenserinnerungen ist in jedem Fall eine gute Idee, denn es öffnet die Schranken zwischen zwei sehr unterschiedlichen Generationen. Dabei muss es sich nicht um eine perfekt geschriebene Autobiografie handeln – eine Sammlung von erzählenswerten Anekdoten ist durchaus ebenso wertvoll.


Wichtig: Dokumentenechtes Material verwenden!
Ihre schriftlichen Erinnerungen sind dafür gemacht, Jahrzehnte zu überdauern, darum achten Sie genau darauf, dass alle verwendeten Materialien dokumentenecht sind. Das Papier darf nicht über die Jahre vergilben oder sonstige Alterungserscheinungen aufweisen. Die Schreibfarbe – egal, ob aus dem Drucker oder dem Stift – soll nicht nach zwanzig oder dreißig Jahren ausbleichen, sodass die Schrift unleserlich wird. Lassen Sie sich im Schreibwarengeschäft ausführlich zu diesem Thema beraten, damit Ihr möglichst lange erhalten bleibt.

Wie schreibe ich meine Lebenserinnerungen auf?
Die Art und Weise, wie Sie Ihre Erinnerungen aufschreiben, hängt unter anderem von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Wer gern am PC sitzt und mit einem Schreibprogramm arbeitet, der hält seine Lebensgeschichte(n) bevorzugt in digitaler Form fest. Die praktischen Nebeneffekte: Es können nach Belieben gescannte Fotos in das auf diese entstehende Werk eingefügt werden – und die Anzahl der Kopien und Ausdrucke ist unbegrenzt. Als Geschenk in schriftlicher Form empfiehlt sich ein Ausdruck auf hochwertigem Papier mit professioneller Bindung, damit der Wert des Manuskripts sich auch am äußeren Erscheinungsbild ablesen lässt. Doch nicht jeder kann sich mit digitaler Textverarbeitung anfreunden.

Handschriftliche Erinnerungen von Oma und Opa
Handschriftliche Lebenserinnerungen besitzen eine ganz persönliche Note, die von keinem noch so professionellen PC-Ausdruck erreicht werden kann. Doch eines ist besonders wichtig beim Erstellen eines solchen Werkes: Die Schrift muss deutlich lesbar sein – und zwar auch für das Enkelkind, das eventuell in der Schule ein ganz anderes Schriftbild erlernt als Sie es selbst gewohnt sind. Bei mehreren Enkelkindern ist es nur gerecht, von Hand geschrieben Abschriften zu erstellen, als alles mehrmals durch den Kopierer zu ziehen. Das macht eine Menge Arbeit, die allerdings die investierte Zeit mit Sicherheit wert ist. Legen Sie – außer dem ersten Ordnen Ihrer Gedanken – keine lose Zettelsammlung an, sondern schreiben Sie in ein hochwertiges Buch aus dokumentenechtem Material.


Das Konzept: Was und wie möchten Sie schreiben?
Überlegen Sie sich vorher ganz genau, wie das Erinnerungsbuch aufgebaut werden soll. Möchten Sie eine Art autobiografischen Roman schreiben? Oder planen Sie eine Anekdotensammlung quer durch alle Lebensphasen? Hegen Sie den Wunsch, sich zu speziellen Themen zu äußern und wichtige Lebenserfahrungen zu vermitteln? Planen Sie sorgfältig den äußeren Aufbau Ihres Werkes: Legen Sie Kapitel fest und überlegen sich schon vor dem Schreiben den zugehörigen Inhalt. Stichwortartige Skizzen in einem Notizheft oder in Ihrem Schreibprogramm erleichtern die spätere Ausarbeitung.

Buchtipp: „Oma, erzähl mal“ – „Opa, erzählt mal“
Wer ein vorgefertigtes Konzept bevorzugt, der wird auf dem Büchermarkt fündig. Die Bücher „Oma, erzähl mal: Das Erinnerungsalbum deines Lebens“ und „Opa, erzähl mal: Das Erinnerungsalbum deines Lebens“ von Elma van Vliet und Ilka Heinemann bietet jede Menge Fragen, die es für die Großeltern schriftlich zu beantworten gilt. So haben Sie die Möglichkeit, sich an einem vorgegebenen roten Faden entlang zu hangeln und dabei selbst in alten Erinnerungen zu versinken: Die Reise in vergangene Zeiten treten zuerst Sie an – und danach, wahrscheinlich für viele Male, Ihre Enkel.




Mit Kindern beten

Die meisten Großeltern kennen es aus ihrer eigenen Kindheit gar nicht anders: Vor dem Essen und Zubettgehen wurde früher in vielen Familien gebetet. Ist es sinnvoll, diese alte Tradition wieder aufleben zu lassen, wenn die Enkelkinder bei Oma und Opa zu Gast sind?

Mit Kindern beten

Kindergebet: Absprache mit den Eltern
Wenn die Eltern des Enkelkindes sensibel auf Glaubensthemen reagieren, dann ist es besonders wichtig, zuerst einmal mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Denn wenn die Eltern sich bei diesem Thema später übergangen fühlen, dann sind Streitigkeiten vorprogrammiert. Falls Sie gar nicht wissen, ob Ihr Enkelkind daheim bereits zum Beten angeleitet wird, dann fragen Sie doch ruhig mal nach – und sprechen Sie ganz offen über die Art und Weise, wie das Gebet in den Familienalltag integriert ist. Vielleicht können Sie Teile dieser vertrauten Gepflogenheiten übernehmen und Ihre ganz persönliche Note noch hinzufügen.


Gebet soll von Herzen kommen
Die auswendig gesprochenen Kindergebete früherer Zeiten sind schön und haben sicherlich ihren eigenen Wert. Vielleicht möchte Ihr Enkelkind eines oder mehrere dieser traditionellen Gebete, die Sie selbst vielleicht noch auswendig wissen, erlernen. Darüber hinaus ist es mit Sicherheit förderlich, das Kind zu ermutigen, sich auch in eigenen Worten an Gott zu wenden. Dadurch bekommt Gebet erst seine echte, persönliche Note und kann zu einem befreienden Herzausschütten werden. Wenn Sie es sich selbst zutrauen, dann machen Sie es Ihrem Enkelkind doch ruhig regelmäßig vor: Danken Sie beispielsweise abends gemeinsam mit dem Kind Gott ganz konkret für alle schönen Begebenheiten des Tages, an die Sie sich erinnern, und bitten Sie ihn um Schutz für die Nacht. Ermutigen Sie das Kind, selbst zu beten, indem Sie ihm davon erzählen, wie sehr Jesus Kinder liebt und dass er gern ihre Stimmen hört.

Fürbitten für Familie und Freunde
Vielleicht liegt dem Enkelkind eine besondere Sorge auf dem Herzen: Der beste Schulfreund ist krank, der Papa ist aus irgendeinem Grund traurig, die Nachbarin wird immer so wütend… Auch diese Probleme darf es gern zu Gott bringen, denn der kann helfen. Außerdem tut es auch einem Kind gut, sich Lasten von der Seele zu reden. Werden Sie nicht ungeduldig, wenn der kleine Beter nicht die richtigen Worte findet: Gebete müssen nicht perfekt formuliert sein, sondern die Ehrlichkeit zählt. Stellen Sie sich in Gedanken einfach ein Zwiegespräch mit einem liebenden Vater vor, der auch ein aufgeregtes, kindliches Gestammel ernst nimmt und versteht.


Gebet bedeutet Kommunikation
Der christliche Gott wünscht sich eine Beziehung zu seinen menschlichen Geschöpfen. Aufrechterhalten und gepflegt werden Beziehungen immer durch regelmäßige Kommunikation. Ein Kind, das schon in frühen Jahren lernt, ganz locker und selbstverständlich mit Gott zu reden, wird im späteren Leben immer wieder auf seine Gottesbeziehung zurückkommen. Wichtig ist dabei vor allem, dass das Beten niemals zu einer verkrampften Pflichtveranstaltung sein wird, sondern ein freiwilliges Gespräch mit Gott bleibt. Wie in einer ganz normalen Unterredung darf der betende Mensch durchaus eine Antwort erwarten und darauf lauschen.




Großeltern und Enkel gemeinsam im Urlaub

Was macht den gemeinsamen Urlaub von Großeltern, Enkeln oder sogar allen drei Generationen aus – und was gilt es, besonders zu beachten?

Ferienresidenz Zick Zack an der Mosel bietet 3-Generationen-Urlaub an

Wenn Oma und Opa mit dem Enkel Urlaub machen
Weil die modernen Großeltern tendenziell rüstiger und reisefreudiger sind als früher, zeichnet sich ein neuer Trend ab: Oma und Opa verreisen immer häufiger gemeinsam mit den erwachsenen Kindern und den Enkelkindern – oder auch nur mit den Enkeln. Wenn die Großeltern weit entfernt von Kindern und Enkeln leben, dann kann das Urlaubsdomizil auch als Treffpunkt für alle drei Generationen dienen. Die Tourismusbranche hat sich mit ihren Angeboten bereits auf diese Entwicklung eingestellt.


Bei längerem Urlaub mit drei Generationen: Auch mal etwas allein unternehmen
Es erweist sich nicht immer als sinnvoll, dass über einen längeren Zeitraum hinweg alle drei Generationen ständig zusammen sind. Wenn die älteren Leute hin und wieder ihre Ruhe brauchen, dann sollten sie es ruhig sagen. Besonders sinnvoll ist die Buchung einer Unterkunft mit Wellness-Angeboten oder zumindest mit der Möglichkeit zu ruhigen Spaziergängen. Dann haben Oma und Opa eine gute Möglichkeit, sich zwischendurch auch mal „abzusetzen“ und ausschließlich etwas für sich selbst zu tun. Dieser Aspekt sollte schon während der Urlaubsplanung daheim besprochen werden, um das Verständnis der jüngeren Generation zu wecken.


Streitigkeiten vermeiden durch getrennte Unternehmungen
Zwischen Großeltern und Eltern kommt es in der Regel unvermeidlich zu Reibereien, wenn sie von morgens bis abends pausenlos miteinander zu tun haben: Vor allem der Umgang mit den Kindern wird oftmals in diversen Streitigkeiten thematisiert. Auch hier gilt die Devise: Immer wieder mal für Abstand sorgen und bei Meinungsverschiedenheiten um des lieben Friedens willen öfter mal nachgeben. Es geht schließlich im Urlaub darum, eine angenehme, gemeinsame Zeit zu verbringen und nicht, Erziehungsgrundsätze zu klären.

Oma und Opa sind nicht nur kostenlose Babysitter
Vor dem Antritt eines 3-Generationen-Urlaubs ist es wichtig, zu klären, dass die Großeltern nicht bloß als kostenlose Babysitter mitkommen, damit die Eltern sich allein eine schöne Zeit machen können. In der Regel übernehmen Oma und Opa gern hin und wieder das Kinderaufpassen – aber sie dürfen ruhig auch mal „Nein“ sagen, wenn sie etwas anders vorhaben. Schließlich soll die Urlaubszeit für alle möglichst viel Erholung bringen, darum muss auf die persönlichen Wünsche jedes Einzelnen Rücksicht genommen werden.

Anbieter für gemeinsamen Urlaub von Großeltern, Eltern und Enkel
Vor allem die Anbieter von Clubreisen machen einen abwechslungsreichen Urlaub für alle drei Generationen möglich. In den einschlägigen Urlaubsgebieten mit guter touristischer Infrastruktur, wie beispielsweise Mallorca, wird ebenfalls für Großeltern, Eltern und Kinder jede Menge geboten. Wer lieber in Deutschland bleiben möchte und eine ruhige Gegend bevorzugt, der kann sich allerdings auch ein schönes „Familhotel“ aussuchen. Familhotels sind besonders auf die Unterbringung von Familien ausgerichtet. Verschiedene Privatanbieter in deutschen Landen haben ebenfalls den 3-Generationen-Urlaub für sich entdeckt, wie beispielsweise die Ferienresidenz Zick Zack an der Mosel. Unter der Homepage familienhotels.de finden Sie weitere Angebote für den Großfamilienurlaub.

Großeltern allein mit dem Enkelkind im Urlaub: Fürsorgevollmacht
Allein mit dem Enkelkind im Urlaub gelten selbstverständlich andere Regeln: Dann sind Oma und Opa rund um die Uhr für den Nachwuchs da. Den Großeltern ist dringend anzuraten, sich von den Eltern eine schriftliche Vollmacht aushändigen zu lassen, die ihnen offiziell die Fürsorge- und Erziehungspflicht überträgt. Damit können Oma und Opa auch im akuten Notfall Entscheidungen im Sinne des Kindes treffen, die sonst allein den Eltern obliegen. Zur Sicherheit sollte das Dokument für wenige Euro amtlich beglaubigt werden und entweder in der Sprache des Urlaubslandes oder zumindest in Englisch ausgestellt sein.